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27.07.2018

Ade, Grundschule!

Für diese Viertklässler der Grundschule Bibertal ist heute der letzte Tag an der Grundschule.
Bild: Bernhard Weizenegger

Heute ist der letzte Schultag. Für Viertklässler heißt das Abschied nehmen. Wir haben sechs von ihnen gefragt, was der Wechsel an eine neue Schule für sie bedeutet

Für Laura, Trinidad, Felix David, Johannes und Johanna ist heute ein besonderer Tag: Die Viertklässler haben ihren letzten Schultag an der Grundschule Bibertal in Bühl. Welche Erinnerungen sie an ihre Grundschulzeit haben und mit welchen Erwartungen sie ins neue Schuljahr starten, erzählen sie im Gespräch mit unserer Zeitung.

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Eure Grundschulzeit ist jetzt vorbei. Was hat euch am besten gefallen?

Der Ausflug nach Burg Katzenstein war toll. Wir haben uns alle verkleidet. Ich war ein Spielmann. Johannes: Dieses Jahr haben wir bei der Fußball-Kreismeisterschaft der Grundschulen mitgespielt. Wir haben den dritten Platz belegt und einen flauschigen Smiley gewonnen. Das ist ein gutes Andenken an die Grundschule.

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In diesem Schuljahr sied ihr die Großen an der Schule gewesen. Werdet ihr das vermissen?

Die Kleineren hatten schon Respekt vor den Großen. Jetzt ist das dann nicht mehr so.

Macht ihr euch denn Sorgen, weil ihr jetzt in eine neue Schule kommt?

Manche aus meiner neuen Klasse kenne ich sowieso schon vom Fußballspielen. Johannes: Viele in meiner neuen Klasse kennen sich schon, ich kenne leider noch niemanden. Johanna: Aber man findet doch schnell neue Freunde. Laura: Außerdem behalten wir unsere Freunde aus der Grundschule. Trinidad wohnt gleich bei mir in der Nähe. Wir können also weiter etwas ausmachen. Trinidad: Ja, deshalb ist es nicht so schlimm, wenn wir auf unterschiedliche Schulen gehen. Johanna: Vielleicht machen wir ja auch ein Klassentreffen.

Auf was freut ihr euch besonders?

Ich gehe in der neuen Schule in die Nachmittagsbetreuung. Dass ich länger in der Schule bleibe, stört mich nicht, weil meine Hausaufgaben ja dann schon fertig sind. David: Meine neue Klassenlehrerin ist cool, glaube ich. Mein Bruder hatte sie schon im Wahlfach Robotik und hat mir das gesagt. Auf die Wahlfächer freue ich mich besonders. Felix: Es ist halt einfach alles neu. Meine Mutter war auf derselben Schule. Johannes: Ich finde es auch einfach spannend. Ich möchte jetzt richtig durchstarten.

Nach der vierten Klasse wird der Unterricht schnell schwieriger, sagen viele. Was denkt ihr darüber?

Es wird gar nicht so schnell schwieriger, habe ich gehört. Johannes: Ich finde es gut, wenn ich mehr entdecken kann. David: Ich finde es auch gut, wenn der Unterricht ein bisschen schneller wird.

Eure Schule wird jetzt wohl ein bisschen weiter weg sein als eure Grundschule in Bühl. Kennt ihr das Busfahren schon?

Bisher bin ich immer zu Fuß gekommen. Das Busfahren ist neu für mich. Johannes: Ich bin nur manchmal mit dem Bus gefahren. Wenn’s zu knapp war, hat mich meine Mutter gefahren. Johanna: Mit dem Bus fahre ich schon seit dem Kindergarten.

Müsst ihr jetzt länger in die Schule gehen?

Wir hatten in der vierten Klasse auch schon bis 13 Uhr Schule, nur montags bis 12.10 Uhr. Nachmittagsunterricht habe ich in der fünften Klasse auch nicht.

Bereitet ihr euch in den Sommerferien auf die neue Schule vor?

Ich werde in bisschen Mathe üben. Felix: Wenn ich etwas mache, dann Rechtschreibung.

Was sind denn eure Lieblingsfächer?

Mathe, weil ich kein großer Sportler oder Maler bin. David: Mathe, da freue ich mich auch in der neuen Schule drauf. Trinidad: Bei mir auch Mathe. Laura: Ich habe kein besonderes Lieblingsfach, ich mag alle ein bisschen. Felix: Ich mag Heimat- und Sachkunde am meisten. Ich hatte bei einer besonders schwierigen Probe, bei der es um Bundesländer ging, eine Supernote. Johanna: Bei HSU gibt es halt keinen Trick. Wenn es da zum Beispiel um Bäume geht, muss man das auswendig lernen. David: Dafür lernt man viel über die Natur.

Frau Lux, wie fühlt es sich als Klassenlehrerin an, die Viertklässler gehen zu lassen?

Da hat man gemischte Gefühle. Die Schüler sind mir schon sehr ans Herz gewachsen. Ich hatte sie jetzt zwei Jahre. Es war eine super Truppe.

Interview: Philipp Wehrmann und Bernhard Weizenegger

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