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Burgau

25.01.2016

Alte und ein paar neue Bekannte

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2 Bilder
Manu und Benji brillierten auf der 14. Burgammer Narrensitzung wieder mit charmant witziger Moderation.
Bild: Gertrud Adlassnig

Die Burgammer Narrensitzung greift zurück bis in die Steinzeit. Und für den Präsidenten gibt’s eine spontane Einlage.

Ein bunter Reigen aus Show, Humor und Tanzparaden, launig moderiert und serviert von „Benji und Manu“, den Chefs der M+M´s, erfreute die Besucher der 14. Burgammer Narrensitzung. Es sind mittlerweile alte Bekannte, die Jahr für Jahr nach Burgau kommen und ihre Faschingspräsentationen mitbringen. Aber die M+M´s haben auch nach 14 Jahren noch Neues zu bieten. Etwa die Neresheimer, eine Narrenzunft, die bisher noch nie zu Besuch war. Mit Prinzenpaar und Gardemädchen reihten sie sich in die lange Liste der Faschingsgesellschaften ein, die ihren Beitrag zum gelungenen Abend leisteten.

Seit einigen Jahren haben die M+M´s selbst ebenfalls eine Tanztruppe: Die jungen Mädchen verwandelten sich zur Mitternachtsshow von Bedienung, Thekenkraft und Garderobiere in Steinzeit-Damen, die in Filz und Fell die Spieße schwingen. Trotz der stundenlangen Arbeit für die Gäste in der Kapuziner-Halle gelang ihnen zum Abschluss des Abends eine erfrischende Show mit tollen Tänzen und viel guter Laune. Dabei war die vorausgegangene Konkurrenz nicht ohne: Aus der direkten Nachbarschaft zeigten die Knoronia und der CCH aus Harthausen ein umfangreiches Programm. Zum Auftakt wirbelte das Knoronia-Tanzmariechen über die Bühne, als habe es weder Sehnen noch Bänder im Körper, aber viel Temperament und Rhythmus im Blut. Die Teenager schwirrten als Elfen in angesagtem Grün und Lila, die Showtanzgruppe interpretierte zu vorgerückter Stunde „It´s magic“. Ein beliebtes Thema in dieser Saison, das zuvor bereits von den Steinheimer Faschingsnarren präsentiert worden war: zwei ganz unterschiedliche Shows, die jede für sich zu begeistern verstand.

Auch bei den Zusamtaler Bettschonern, die wieder einmal eine Story in einzelne Szenen umsetzten – es es ging um die Suche nach dem Licht – war Elfengrün und -lila gefragt. Dazu archaische Drachentöter und viel kaltglitzerndes Silber einer verwunschenen Märchenwelt. Die Harthauser stellten ihre Gute-Laune-Show unter ihr Jubiläumsmotto. Sie feiern ihr 44-jähriges Bestehen und präsentierten ein tolles Männerballett mit 14 „Alptraumtänzern“, die sogar einen Tango aufs Parkett legten. Die Formation, verriet Benji, sei eine spontane Leistung der CCH-Männer als Jubiläums-Geste für ihren Präsidenten.

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Natürlich dürfen bei einer Narrensitzung auch die Garden nicht fehlen. Der musikalische Bogen war weit gespannt von Klassik-Medleys mit Radetzkymarsch und Kleiner Nachtmusik (Knoronia) über russisch inspirierte Schlagermusik (Neresheim) bis zu Gassenhauern und Seemannsliedern (Harthausen). Die Gardemädchen gefielen mit immer neuen Tanzelementen und immer größerer Präzision.

Schon Tradition sind die Auftritte von „Frau Baumann und Frau Hank“, die sich in diesem Jahr auf dem Weg zur Kirche trafen und die Gelegenheit nutzten für einen gewaltigen Tratsch. Da wurde kein noch so wichtiges Thema ausgelassen, von der Schönheitsoperation zur Jobsuche bis zur Medikamentierung. Ihre heiteren Einlassungen trugen ihren Teil zum schönen Geamtprogramm der diesjährigen Burgammer Narrensitzung bei.

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