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Günzburg

17.10.2020

Am Sonntag ist eine Corona-Demo auf dem Günzburger Marktplatz

Dieses Bild entstand bei der erste Corona-Demo in Günzburg. Nach zwei Monaten Pause gibt es nun wieder eine Kundgebung. Eine Mitorganisatorin fühlt sich momentan an die Nazizeit erinnert.
Bild: Archivbild: Till Hofmann

Nach zwei Monaten Pause gibt es in Günzburg wieder eine Kundgebung. Eine Mitorganisatorin fühlt sich momentan an die Nazizeit erinnert.

Vor zwei Monaten hatte die Organisation „Querdenken 8221“ in Günzburg zu einer Großdemo gegen die Corona-Bestimmungen aufgerufen. 2000 Teilnehmer waren damals angemeldet, erreicht wurde die Anzahl damals bei Weitem nicht. An diesem Sonntag folgt – deutlich kleiner ausgelegt – die zweite Demonstration. Diesmal geht es nicht im Zug durch die Stadt und zum Abschluss auf den Volksfestplatz. Die Kundgebung findet am 18. Oktober ab 14 Uhr auf dem Günzburger Marktplatz statt.

Mindestens drei Redner sind laut der Mitorganisatorin Andrea Zellermeyer vorgesehen. Dies seien Wolfgang Gänsler, ein Zahnarzt aus Illertissen, eine Vertreterin der ursprünglich als Facebook-Gruppe gegründeten Initiative „Eltern stehen auf“ und Markus Barth, ein Spediteur aus dem württembergischen Laupheim bei Ulm. Danach werde das Mikrofon „aufgelassen für weitere Redebeiträge“.

Zellermeyer empfindet die bei einem willkürlich festgelegten Grenzwert erweiterte Maskenpflicht als fürchterlich – auch dass Kinder eine Hygienemaske in der Schule tragen müssen. „Ich verstehe nicht, dass die Lehrer nicht ihr Maul aufmachen.“ Sie, Jahrgang 1956, fühle sich dadurch an die Nazizeit erinnert. Bei der Demo am Sonntag gelten die Abstandsregeln.

Eine Maske müsse nicht getragen werden, wenn der Abstand eingehalten und die Teilnehmerzahl nicht überschritten werde, sagt die Organisatorin nach der Anmeldung der Demonstration beim Günzburger Landratsamt. (ioa)

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