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26.03.2009

Anbau kostet rund sechs Millionen Euro

Landkreis Eine moderne Verwaltung sieht anders aus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes sind über mehrere Gebäude in Günzburg verteilt, einige der Häuser sind zudem in einem miserablen baulichen Zustand.

Deshalb wird das Landratsamt einen Anbau erhalten, der nach momentanem Planungsstand 2011 bezugsfertig sein soll. Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf 5,5 bis sechs Millionen - je nachdem, ob parallel zum Anbau auch die Tiefgarage des Landratsamtes erweitert wird. Die Rede ist von etwa 30 zusätzlichen Stellplätzen.

Bei seiner Sitzung am Dienstag hat der Kreisausschuss grundsätzlich grünes Licht gegeben, vier Architekten werden an einem Planungswettbewerb für die Erweiterung des Landratsamtes teilnehmen.

Landrat Hubert Hafner sprach sich dafür aus, die Tiefgarage gleich mit dem Anbau auszubauen. Begründung: Eine spätere Erweiterung wäre nur noch zu unverhältnismäßig hohen Kosten realisierbar.

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Unterstützt wurde Hafner vom Günzburger Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Er verwies darauf, dass im Rahmen der städtebaulichen Weiterentwicklung Günzburgs einige "Brachflächen", die bislang als Dauerparkplätze genutzt werden, wegfallen und anderweitig verwertet werden. Deshalb sei es fast zwingend, den Beschäftigten des Landratsamtes weitere Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Die bisher vom Landratsamt genutzten Gebäude Krankenhausstraße 8 - 10 und Bismarckstraße 9 sind in einem so schlechten Zustand, dass eine Sanierung nicht mehr lohnt.

Sie werden abgerissen und machen dem Anbau Platz, der eine Nutzfläche von etwa 2 140 Quadratmetern haben soll. Wenn der Erweiterungsbau steht, will der Landkreis das bislang ebenfalls von Kreiseinrichtungen genutzte Haus am Hofgartenweg 8 verkaufen.

Weiter genutzt werden soll hingegen das Gebäude Krankenhausstraße 36. Dort sollen künftig die Einrichtungen konzentriert werden, die nicht unmittelbar mit der Landkreisverwaltung zu tun haben - etwa der Abfallwirtschaftsbetrieb, die Kommunale Jugendarbeit oder die Erziehungs- und Eheberatungsstellen.

Besserer Service für die Bürger

Mit dem Anbau soll im jetzigen Landratsamtsgebäude auch ein Bürgerbüro eingerichtet werden, wie es zahlreiche Städte und Gemeinden in ihren Rathäusern bereits haben. Damit, so Landrat Hafner, soll den Bürgern der Behördengang vereinfacht und verkürzt werden.

Im Kreishaushalt 2009 ist eine halbe Million Euro veranschlagt - für die Planung des Anbaus und für erste Auslagerungen der Fachbereiche, die in den abzureißenden Gebäuden untergebracht sind.

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