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Vernissage

01.06.2015

Anblicke in Bildern

Noch bis zum 24. Juli stellt Gabriele Holzgraefe (Mitte) im Therapiezentrum Burgau ihre Werke aus. Links zu sehen ist Christiane Knorr, Assistentin der Therapieleitung, und rechts Elise Herzig, Sekretärin des Geschäftsführers.
Bild: Peter Wieser

Im Therapiezentrum Burgau stellt die Künstlerin Gabriele Holzgraefe ihre Werke aus

„Anblicke – Geschenke des Augenblicks“ heißt die neue Ausstellung im Therapiezentrum Burgau. Gezeigt werden Werke der Künstlerin Gabriele Holzgraefe. Christiane Knorr, Assistentin der Therapieleitung, begrüßte zur Eröffnung mehr als 100 Gäste zur Vernissage und die Künstlerin selbst. „Sie zeigt, wie verschieden die Wege sind, die den Betrachter lehren, wie viele Augenblicke es gibt“, sagte Knorr. Ausgedrückt werden diese in 51 Bildern. Verstärkt wurde die Wirkung durch die Musik von Pianist Markus Felser.

Die Künstlerin sagte zu ihren Werken: „Die Natur schenkt uns täglich diese wundervollen Anblicke, mit der stummen Aufforderung, zu schauen, zu staunen, zuweilen nachzudenken oder einfach nur zu genießen.“ Und eben diese festgehaltenen Momente und Augenblicke werden durch ihre Bilder in Öl auf Leinwand ausgedrückt.

Zu sehen sind etwa Tiere in ihrer natürlichen Umgebung, der Blick in den Kelch einer Blüte oder einfach nur Schmetterlinge, die Holzgraefe als Edelsteine der Lüfte bezeichnete. Anblicke sind Geschenke: Der stechende Blick des Kolkraben lässt den Betrachter ebenso in diese Momente versinken wie die leuchtende Anemonenblüte oder das Ruhe ausstrahlende Haus am See.

Holzgraefe lebt in Bühl und hat 1983 eine Steinmetz- und Steinbildhauer-Ausbildung absolviert. Schon damals nahm sie an verschiedenen Ausstellungen mit Skulpturen in Stein und Bronze teil. Ab 1992 widmete sie sich dem Thema Gartengestaltung mit Reportagen über den eigenen Garten in Zeitschriften sowie einem Dokumentarfilm im Bayerischen Fernsehen. 2005 kam sie zur Ölmalerei und seit 2008 nimmt sie regelmäßig an den Jahresausstellungen des Künstlertreffs „a“ im Rathaus in Nersingen teil. „Das Malen geht an mit dem Sammeln der Anblicke“, meinte sie, die, wie sie sagt, von Kindheit an malt. (wpet)

Die Ausstellung ist bis zum 24. Juli täglich von 8 bis 18 Uhr im Foyer, im Café Auszeit sowie im Treppenaufgang zur Station zwei im Therapiezentrum Burgau zu sehen.

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