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Landkreis

13.10.2017

Auch Landkreis steckt Geld in die Donau

Die Donau soll wieder erlebbar werden – entsprechende Projekte gibt es unter anderem in Leipheim und in Günzburg. Der Landkreis hat jetzt einen Zuschuss von 3000 Euro dafür zugesichert.

Am Fluss sollen bis 2020 Fehler früherer Jahrhunderte wieder repariert werden. Einige Städte wollen ihr Ufer naturnaher gestalten.

Mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 3000 Euro beteiligt sich der Landkreis am Programm „Flusslandschaften in Schwaben – Donau erleben und Wertach erleben“ Das haben die Mitglieder des Kreisausschusses einstimmig beschlossen. Mit dem Programm werden Maßnahmen gefördert, mit denen die beiden Flüsse wieder naturnäher gestaltet oder Räume für die Naherholung geschaffen werden – unter anderem in Günzburg und in Leipheim.

Vor allem im 19. Jahrhundert waren Flüsse begradigt worden. Zum einen, um Land zu gewinnen, zum anderen in der Hoffnung auf weniger Überschwemmungen. Die Folgen waren für Natur und Mensch gleichermaßen schlecht.

Durch die Begradigungen floss das Wasser schneller ab und grub sich damit immer tiefer ins Flussbett. Vielfach sind Uferzonen an Donau und Wertach deshalb tief und steil und damit für eine Naherholung nur schwer zu nutzen. Aber auch die für viele Tiere und Pflanzen wichtigen Flachwasserzonen sind verschwunden.

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Mit dem Programm – insgesamt stehen knapp 820 000 Euro unter anderem aus Mitteln der EU zur Verfügung – sollen bis 2020 zumindest einige Fehler früherer Jahrhunderte wieder repariert werden. Die Stadt Leipheim etwa will den Donauradwanderweg verlegen, die Stadt Günzburg will an der Donau einen neuen Radweg anlegen und das Ufer an der Mündung der Nau aufweiten. Auch die Städte Neu-Ulm, Höchstädt und Lauingen wollen Teile ihres Donauufers naturnaher gestalten, die Gemeinde Elchingen plant einen Donau-Lehrpfad. Neben Kommunen sind unter anderem auch Betreiber von Wasserkraftwerken oder Verbände an dem Programm beteiligt.

Die Bayerischen Elektrizitätswerke (BEW) als Projektträger haben die Landkreise gebeten, jeweils einen Zuschuss von 3000 Euro zu leisten. Das Geld soll ausschließlich für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. Die Mitglieder des Kreisausschusses bewilligten den Zuschuss einstimmig.

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