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Fußball-Bezirksliga

30.01.2020

Auch Matthias Wallner wechselt zum SC Bubesheim

Freut sich auf seine neue Rolle als Führungsspieler des SC Bubesheim: Matthias Wallner.
Bild: Bernhard Weizenegger

Der Fußball-Bezirksligist verpflichtet den 29-jährigen Defensivspezialisten. Der spielte zuvor für den TSV Schwaben Augsburg - wie ein weiterer SCB-Neuzugang.

Erst Lukas Glade, jetzt Matthias Wallner, zunächst Jugend, dann Routine: Zum zweiten Mal in dieser Winterpause hat Fußball-Bezirksligist SC Bubesheim einen Bayernliga-Kicker aus den Reihen des TSV Schwaben Augsburg verpflichtet. Der 29-jährige Wallner soll ein Fixpunkt auf der Rechtsverteidiger-Position werden und zudem die Rolle eines Führungsspielers übernehmen. Abgemacht ist, dass er liga-unabhängig über die laufende Runde hinaus bei seinem neuen Verein bleibt.

Noch nie blank rot gesehen

Wallner lebt in Augsburg, wo er auch ein Lehramts-Studium absolviert. Ursprünglich kommt er aus dem Münchner Umland. Ab der Jugend spielte er für den FC Deisenhofen, den er als Stammspieler nach der Landesliga-Runde 12/13 Richtung Schwaben verließ. Nach Abstechern zum SV Donaumünster-Erlingshofen und zum Kissinger SC landete Wallner beim TSV Schwaben, mit dem er aus der Bezirksliga bis in die Bayernliga kletterte. Was an seinen statistischen Daten auffällt: Im Erwachsenen-Bereich kassierte der Defensivspezialist noch nie eine Rote Karte; fünfmal nur musste er nach der zweiten Verwarnung den Platz vorzeitig verlassen.

Bleibt die Frage, warum ein Bayernliga-Fußballer zwei Spielebenen nach unten geht. Wallner hält seine Antwort allgemein, sagt: „Im Endeffekt will ich Fußball spielen und ich will daran Spaß haben.“

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Bubesheims Abteilungsleiter Karl Dirr freut sich mächtig, künftig einen Mann mehr auf dem Feld zu wissen, an dem sich junge Spieler auch mal hochziehen können, wenn es nicht so gut läuft. Zu den Gesprächen mit Wallner sagt er nur: „Wenn es möglich ist, so einen Spieler zu verpflichten, muss man das machen.“ Gleichzeitig dankt Dirr dem Schwaben-Spartenchef Jürgen Reitmeier ausdrücklich dafür, das der Fußballer ablösefrei wechseln durfte – keine Selbstverständlichkeit in einer Winterpause.

Was Karl Dirr zu den Titelchancen sagt

Trotz der aktuellen personellen Verstärkungen: Das Wort Bezirksliga-Meisterschaft tropft Dirr weiterhin nicht über die Lippen. Zu unwägbar sei das Fußball-Geschäft, führt er aus und betont die derzeitigen Baustellen im Kader: Hakan Polat und Julian Schmid (beide Schambeinentzündung), Senaid Mehic (Totalschaden im Knie) und Edward Schäfer (Leistenprobleme) – sie alle werden mehr oder weniger lang fehlen. Vor diesem Hintergrund lässt dann doch aufhorchen, dass Dirr in seiner Wortwahl nicht wirklich untertreibt, sondern angibt: „Drei Vereine werden die Geschichte wahrscheinlich unter sich ausspielen – TSV Gersthofen, TSV Meitingen und SC Bubesheim.“

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