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Ausflug

03.07.2018

Auf den Spuren der Römer zum Markt-Treff

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Auch durch das Pfannental führt die Tour, die wir heute vorstellen. Wer sich am Samstag auf’s Rad schwingt, kommt beim Haunsheimer Markt-Treff vorbei und kann dort regionale Lebensmittel sowie Kunsthandwerk erwerben.
Bild: Fouad-Vollmer

Diese Tour bietet wunderschöne Ausblicke, verschiedene Einkehrmöglichkeiten und ein konkretes Ziel

Unser Ausflug diese Woche führt zu einem konkreten Ziel: dem Markt-Treff in Haunsheim. Dort findet im Kornstadel am Samstag, 7. Juli, von 9 bis 17 Uhr ein großes Sommerfest statt. Die Tour lohnt sich aber nicht nur dann.

Den Markt-Treff gibt es bereits seit sieben Jahren, organisiert wird er von einem Team der Gemeinde Haunsheim rund um Marlies Ciupke und Christine Krause. Er findet viermal im Jahr statt und ist auf die vier Jahreszeiten ausgelegt, sagt Marlies Ciupke. Dabei wird in jeder Jahreszeit ein anderes Thema in den Mittelpunkt gerückt. So liegt beim Frühlingserwachen im März der Schwerpunkt auf den Frühlingsblühern, beim Sommermarkt im Juli auf Party mit Grill und Deko. Der Herbstzauber besticht mit Produkten frisch vom Feld wie Kartoffeln und Kürbisse. Im Winter auf dem Hubertusmarkt ist Wild angesagt, sowie weihnachtliche Deko und Geschenke zur Vorweihnachtszeit. Der Markt-Treff stünde unter dem Motto Qualität statt Quantität.

Ein ganz eigenes Flair

Augenmerk liegt auch auf dem eigenen Flair, bei dem die Kunden sich laut Marlies Ciupke treffen und einkaufen können. Eine Besonderheit ist die große Auswahl an regionalen Produkten im Lebensmittelbereich. So finden sich neben Ziegenkäse und Butter auch Wurstwaren, Oliven, Fisch und die ersten frischen Kartoffeln. Auch im Kunsthandwerkerbereich verkaufen die Aussteller außergewöhnliche Werke. Dem Leitspruch „Kunsthandwerk braucht Wechsel“ folgend, erfinden sich die Händler immer wieder neu und bringen jedes Jahr innovative Ideen mit, sagt Marlies Ciupke.

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Bei der Auswahl der Markthändler wird stets auf eine große Palette geachtet, sodass eine besucherfreundliche und vielfältige Anzahl an Ständen besteht. Die Stände werden von dem Veranstaltungsteam immer sehr genau beobachtet, um Trends und Vorlieben herauszufinden und im nächsten Jahr umzusetzen. Dabei sind neben Freunden, Bekannten und Familien, für Marlies Ciupke auch die Rückmeldungen der Besucher sehr wichtig, die ihre Bedenken und Wünsche jederzeit mitteilen können. So könnten alle zum Erfolg des kommenden Markt-Treffs beitragen.

Start der Tour

Der Markt-Treff liegt an einer Rundtour durch den Landkreis Dillingen. Es ist eine leichte bis anspruchsvolle Strecke, die durchgehend beschildert ist. Insgesamt legen die Teilnehmer eine Länge von 42,5 Kilometern zurück.

Gestartet wird an der Donaubrücke in Lauingen. Der erste Routenabschnitt folgt der Beschilderung „Route 7 – Rund ums Schwäbische Rom“ Richtung Dillingen und führt entlang der Donau und durch den Lauinger Stadtwald nach Dillingen. Die Kneippanlage an der Oberen Quelle lädt zu einer ersten Erfrischung nach den Regeln von Pfarrer Sebastian Kneipp ein.

Weiter geht die Fahrt durch die Altstadt Dillingens und Donaualtheim nach Mörslingen. Im weiteren Verlauf Richtung Finningen kommt die Tour an der Erlebnismühle Brunnenmühle vorbei, die immer am ersten Sonntag im Monat für Besucher öffnet. Im Ort selbst kann man in den Biergarten Zum Schlössle einkehren (Telefon 09074/4078).

Ab Finningen geht die Tour Richtung Wittislingen sternenmäßig auf dem vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) mit vier Sternen ausgezeichneten Donautäler- Radweg weiter.

Bei der Kapelle am Langen Berg kurz vor Bergheim hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Kloster Maria Medingen, der für den Anstieg zur Kapelle entlohnt. Die Klosteranlage beherbergt heute die Dillinger Franziskanerinnen. Sehenswert sind die Klosterkirche und die im Wiederaufbau befindliche Margaretenkapelle, in der sich das Grab der seligen Margareta Ebner, Dominikanerin und Mystikerin (1291–1351), befindet.

Beschilderte Strecke verlassen

Über Wittislingen führt die Strecke nun Richtung Frauenriedhausen nach Haunsheim. Dort verlässt die Radtour die beschilderte Strecke und führt in den Ort. Vorbei am denkmalgeschützten Friedhof und der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit erreicht man den Haunsheimer Kornstadel. Während des Markt-Treffs werden im Untergeschoss Lebensmittel aus der Region angeboten. Im Obergeschoss befindet sich der Kunsthandwerkermarkt. Für das leibliche Wohl sorgt der Haunsheimer Schützenverein mit einem Angebot an leckeren warmen Speisen für alle hungrig gewordenen Besucher im Biergarten. Für einen Nachtisch und zur Kaffeezeit sorgt der Elternbeirat der Grundschule Haunsheim mit einem Kuchenbüfett. Außerdem sind im Außenbereich neben dem Biergarten weitere Marktstände aufgebaut. Der Eintritt ist frei.

Nach einer Stärkung und dem Einkauf erreicht man auf gleichem Weg zurück wieder die Rundtour und folgt der Beschilderung „Route 7 – Rund ums Schwäbische Rom“ zum idyllischen Pfannental mit der Einkehrmöglichkeit in das Wanderheim Pfannental-Haus (Telefon 09073/7313). Quer durch das Tal hindurch führt der Weg über Veitriedhausen nach Gundelfingen, das immer zu einem Abstecher ins Rosenschloss einlädt. Über Faimingen, vorbei am Apollo-Grannus-Tempel, geht es weiter nach Lauingen, wo die Radtour schon fast zu einem Ende kommt. Zuvor lohnt sich aber unbedingt der Aufstieg zum Schimmelturm am Marktplatz. Der Schlüssel dazu wird im Hotel Drei Mohren verwahrt. Vom Turm aus kann man einen herrlichen Blick übers schwäbische Donautal und die zurückgelegte Radtour „Rund ums Schwäbische Rom“ genießen. Nach dem Abstieg bietet der Biergarten Fischgut Schlossmühle (Telefon 09072/969640) nochmals die Möglichkeit zur Einkehr. (zg)

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