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Hundeführer

26.11.2012

Auf der richtigen Fährte

Vorsitzender Elmar Mannes (rechts) gratulierte Hundeführer Stefan Funk von der Ortsgruppe Günzburg im Verein für Deutsche Schäferhunde. Er belegte mit „Aick vom Staufer Sturm“ den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften und wurde mit seinem Rettungshund Vizeweltmeister.
Bild: Philipp Langer

Stefan Funk und sein Hund sind Vizeweltmeister und Dritter in Deutschland

Günzburg Bei den Hundeführern der Ortsgruppe Günzburg im Verein für Deutsche Schäferhunde herrscht eitel Sonnenschein. Stefan Funk aus Echterdingen, der bereits mehrere Jahre in der Ortsgruppe Mitglied ist, hat mit seinem Schäferhund „Aick vom Staufer Sturm“ bei der Deutschen Meisterschaft für Rettungshunde den 3. Platz belegt. Bei der Weltmeisterschaft in Zatec (Tschechien) sicherte er sich mit der Mannschaft sogar den Vizeweltmeistertitel.

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65 Hundeführer traten an

Ausgeschrieben war die Deutsche Meisterschaft für Rettungshunde als IRO-Prüfung. IRO ist die Abkürzung für Internationale Rettungshunde Organisation. Insgesamt waren 65 Hundeführer angetreten. Geprüft wurde in den Sparten Flächen-, Trümmer- und Fährtensuche. Stefan Funk erwischte mit seinem Hund einen guten Start. Der Rüde absolvierte eine grandiose Fährtenarbeit unter extrem erschwerten Voraussetzungen und erreichte die Note „sehr gut“.

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Schwierig, so Funk, war auch die Prüfung in der Unterordnung und Gewandtheit, die jedoch mit einigen Schrammen gemeistert wurden. All ihr Können mussten die Vierbeiner im Suchgelände aufbringen. Die Personen, die gefunden werden sollten, hatten sich in Schlafsäcken und Planen versteckt. „Aick vom Staufer Sturm“, der aus dem Zwinger von Elmar Mannes (Günzburg) abstammt, zeigte eine hervorragende Nasenarbeit. So erkämpften sich der Hundeführer und sein treuer Gefährte mit 186 Punkten und der Note „sehr gut“ den 3. Platz. Höhepunkt war die Weltmeisterschaft für Rettungshundemannschaften in Tschechien. Dies ist ein sportlicher Wettbewerb, bei dem die Hunde Leistungen, die für einen Rettungshund notwendig sind, erbringen müssen. Für die Mannschaft des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) wurde in der Fährtensuche auch Stefan Funk mit seinem Schäferhund nominiert. Dazu kamen zwei weitere Teilnehmer.

Drei Kilometer lang und teilweise staubtrocken

Der Hundeführer kann sich noch gut an das anspruchsvolle Fährtengelände erinnern. Es bestand aus staubtrockenem Acker und Stoppelfeldern. Erschwerend war, dass auf der drei Kilometer langen Fährte die Hunde während der Suche getauscht wurden und Schwierigkeiten meistern mussten. Mit viel Geschick fanden die Tiere am Ende der Fährte die liegenden Versteckpersonen und erhielten 200 von 260 möglichen Punkten. Damit sicherte sich das deutsche Team den zweiten Platz und mussten sich nur dem tschechischen Team beugen. (laph)

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