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Fußball-Bezirksliga

11.08.2019

Aufsteiger FC Günzburg muss zusehen, wie andere jubeln

Während die Aindlinger vier Treffer bejubelten (rechts der Torschütze zum 1:0, Andre Schäffner), stehen die Aufsteiger von der Donau nach wie vor ohne Sieg da.
Bild: Wilhelm Baudrexl

Bezirksliga-Aufsteiger FC Günzburg unterliegt in Aindling klar. Warum Spielertrainer Christoph Bronnhuber dennoch „absolut zuversichtlich“ ist.

Es war beeindruckend, wie sich der TSV Aindling nach zwei Auftakt-Niederlagen in der Fußball-Bezirksliga Nord zurückgemeldet hat. Die Aussage gilt nicht allein für das 4:1-Resultat im Heimspiel gegen Aufsteiger FC Günzburg, von dem an diesem Abend des 9. August zu selten echte Gefahr ausging. Auch die Spielweise der Gastgeber war beachtlich. Da gab es viele Passagen, die man bislang vermisst hatte. Auf Günzburger Seite hingegen halten die Anpassungsschwierigkeiten in der neuen Spielklasse an. Nach nur einem Punkt in drei Begegnungen müssen die Jungs um Spielertrainer Christoph Bronnhuber erst einmal zusehen, wie sie aus dem Tabellenkeller kommen.

Bronnhuber: "Für Panikmache ist es zu früh"

„Ein Punkt ist definitiv zu wenig“, räumte Bronnhuber zwei Tage nach der Partie selbst ein, um freilich sofort anzufügen: „Für Panikmache ist es zu früh. Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir schon bald Spiele gewinnen werden.“

Seine positiven Erkenntnisse aus den bisherigen Auftritten fasst der Spielertrainer so zusammen: „Wir waren in keinem Spiel chancenlos. Phasenweise sind wir auf Augenhöhe, teilweise sogar besser.“ Für den Coach liegt auf der Hand, dass vor allem die Zielstrebigkeit zum Tor fehlt. Dazu zählt laut Bronnhuber auch, dass die Lernprozesse nach dem Aufstieg noch nicht abgeschlossen sind. Seinen Mitspielern fehle ein wenig das Bewusstsein, dass sie nicht mehr so viele Chancen bekommen, als es noch in der Kreisliga der Fall war. Die Konsequenz lautet dann: „Wir rennen dauernd einem Rückstand hinterher – das kostet Kraft.“

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Die wenigen Chancen werden nicht genutzt

So war es letztlich auch in Aindling. Nach Treffern von Andre Schäffner (12.) und Philipp Harjung (15.) führten die Gastgeber zum Seitenwechsel 2:0. Mit Wiederbeginn übernahmen die Günzburger vorübergehend das Kommando, hatten zwei, drei Hochkaräter. „Wenn wir da das Tor machen, bringen wir noch mal Spannung rein“, blickt Bronnhuber zurück.

Umso entscheidender war dann das dritte Tor der Aindlinger durch Patrick Modes (67.). Der einzige Günzburger Treffer – der Spielertrainer erzielte ihn selbst (73.) – und das 4:1 durch Felix Danner (85.) änderten nur noch das Resultat. Die Ampelkarte, die sich Gästespieler Stefan Bandlow wegen Meckerns einhandelte, hatte ebenfalls keinen Einfluss mehr.

Erleichterung auf Aindlinger Seite

Die Erleichterung auf Aindlinger Seite war nach Spielende spürbar. Immerhin war „die Situation vor dem Anpfiff nicht ganz einfach aufgrund der Personal- und der Drucksituation“, wie Trainer Roland Bahl sagte. Doch engagiert und zweikampfstark wurden seine Leute damit bestens fertig. (ica, jeb)

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