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Offingen

19.01.2021

Aus Offingen soll künftig Sonnenstrom geliefert werden

Nördlich von Offingen soll eine Freiflächenphotovoltaikanlage entstehen (wie hier der Solarpark Harthausen-Rettenbach). Am Montag billigte der Marktgemeinderat den Vorentwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Solarpark Donauried“.
Foto: Peter Wieser (Symbolbild)

Plus Nahe der Bahnlinie Offingen-Donauwörth soll eine Photovoltaikanlage entstehen. Auch Urnen waren Thema im Gemeinderat.

„Solarpark Donauried“, so lautet die Bezeichnung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans zur Errichtung einer Freiflächenphotovoltaikanlage nördlich von Offingen. In seiner Sitzung am Montag hat der Marktgemeinderat den Vorentwurf gebilligt. Bereits im Oktober vergangenen Jahres war der Aufstellungsbeschluss gefasst worden. Vorhabenträger sind die Lechwerke Augsburg (LEW), vorgesehen ist das Errichten aufgeständerter PV-Module mit Rammfundament und mit einer maximalen Höhe von 3,2 Metern. Im nördlichen Bereich sollen eine Zufahrt und ein Trafohäuschen entstehen.

Die etwa ein Hektar große Fläche wird mit einem bis zu zweieinhalb Meter hohen Zaun eingefriedet. Im selben Zug hatte der Offinger Rat zuvor den Billigungs- und Auslegungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans gefasst. Entgegen dem Beschluss im Oktober umfasst die Gesamtfläche der Änderung nun rund 11,3 Hektar, im Süden sind darin bereits Ausgleichs- und Ersatzflächen dargestellt. Der nächste Verfahrensschritt ist nun die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange und Behörden.

Zehn weitere Urnenkammern auf dem Offinger Friedhof

Der Offinger Friedhof erhält ein weiteres Urnenstelenensemble mit zehn Urnenkammern. Die Nachfrage im Hinblick auf die bestehenden Urnenanlagen sei ungebrochen, wie Bürgermeister Thomas Wörz (SPD) betonte. Zuletzt seien nur noch vier Kammern frei gewesen. Seit 2008 habe man damit 60 neue Urnenkammern errichtet, eine Zahl, mit der man ursprünglich nicht gerechnet habe. Dritte Bürgermeisterin Maria Luise Eberle (CSU) regte an, eine inzwischen frei gewordene Fläche an der Ecke zum Jugendzentrum hin ebenfalls für Urnenstelen ins Auge zu fassen. Man könne diese durchaus im Hinblick auf einen weiteren Bedarf reservieren, so der Bürgermeister. Karsten Feil (CSU) schlug vor, in der Nähe der Stelen oder am Eingang vom Friedhof auch die Friedhofssatzung anzubringen, speziell im Hinblick darauf, wie darin der Umgang mit Blumenbeigaben an den Urnen geregelt ist.

Weiter informierte Bürgermeister Wörz über den Offinger Jahresspiegel 2020, der inzwischen zum 24. Mal erschienen ist. Er sprach Offingens früherem Zweiten Bürgermeister Robert Hieber, der diesen erneut verfasst hatte, Dank für sein Engagement aus. Aufgrund der Corona-Pandemie und damit nicht stattgefundener Vereinsaktivitäten, Feste und weiterer Ereignisse im Markt sei die Ausgabe leider nicht im gewohnten Umfang ausgefallen.

In Offingen wird weiter Split statt Salz gestreut

Offingen wird an der Streuung von Split anstelle von Streusalz festhalten. Unter dem Punkt „Bürger fragen“ hatte ein Besucher der Sitzung gefragt, ab man dies in den nächsten Jahren, speziell im Hinblick auf verunreinigte Straßen und der späteren notwendigen Entfernung der Splitreste, ändern könne. Im Vergleich zu Rettenbach oder Gundremmingen gebe es in Offingen keine Steigungen, die eine Salzstreuung unbedingt erforderlich machten, erklärte Wörz. Man wolle möglichst umweltverträglich verfahren und Straßenschäden vermeiden. Man werde die Kosten der Varianten gegenüberstellen.

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