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16.03.2009

Autobahnanschluss für Bubesheim?

Landkreis/Bubesheim Bekommt Bubesheim einen eigenen Anschluss an die Autobahn, um seine Verkehrsprobleme in den Griff zu kriegen?

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert aus Nürnberg will sich dafür einsetzen. Der bahnpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion war am Wochenende im Landkreis Günzburg zu Gast - unter anderem, um mit Vertretern des DGB und der Arbeiterwohlfahrt über sozialpolitische Themen wie die Rente mit 67 oder die Gesundheitspolitik zu sprechen.

Bei der Umwandlung des Fliegerhorstes Leipheim sei "auch ein intelligentes Verkehrskonzept gefragt", erklärte Burkert gegenüber der Günzburger Zeitung. In diesem Zusammenhang halte er einen eigenen Autobahnanschluss für Bubesheim für sinnvoll. Er habe das Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ( SPD) in einem Gespräch bereits dargelegt, eine entsprechende Initiative gehe in dieser Woche offiziell an das Ministerium.

Er hoffe, so Burkert, dass Minister Tiefensee in dieser Sache bereits eine Aussage machen könne, wenn er am 27. April zur Eröffnung der Mobilitätsdrehscheibe beim Bahnhof nach Günzburg kommt.

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Burkert, der sich im Bundestag um die Bereiche Verkehr und Umwelt kümmert, lobte im Übrigen Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (SPD) und die Stadt Günzburg für ihre energiepolitischen Initiativen und Projekte - etwa in der Grundschule Südost oder bei der Genehmigung von Erd- und Passivhäusern. Er hoffe, so der Bundestagsabgeordnete, dass Günzburg die erwarteten zwei Millionen aus dem zweiten Konjunkturprogramm der Bundesregierung erhalte, um weitere energetische Sanierungen - etwa an der Hauptschule und am Rathaus - bewerkstelligen zu können.

Der Krumbacher SPD-Vorsitzende Achim Fißl, der Burkert durch den Landkreis begleitete, bemängelte, dass der Landkreis Günzburg bei dem vom Bund aufgelegten Programm "Kommunaler Klimaschutz" schlafe. Die Antragsfrist laufe am 31. März aus, geschehen sei bislang leider noch nichts.

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