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Günzburg

07.11.2018

BRK: Ex-Rettungsdienstleiter verlässt Kreisverband

Beim BRK-Kreisverband wird Alexander Faith seine Tätigkeit beenden.
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Beim BRK-Kreisverband wird Alexander Faith seine Tätigkeit beenden.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Der Rechtsstreit mit Alexander Faith ist jetzt beigelegt. Das sind die Konditionen dafür.

Im Frühjahr hatten der Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Matthias Kiermasz, und der damalige Kreisgeschäftsführer Werner Tophofen den langjährigen Rettungsdienstleiter Alexander Faith überraschend von seinen Aufgaben entbunden (wir berichteten). Er fährt seitdem nur noch im Rettungsdienst. Kurz nach dem Artikel in unserer Zeitung darüber und über die große Unzufriedenheit von Haupt- und Ehrenamtlichen im Kreisverband, gerade auch mit Werner Tophofen, wurde dieser zunächst beurlaubt und dann entlassen. Mit ihm läuft nach Informationen unserer Zeitung noch ein Rechtsstreit, doch der mit Faith ist jetzt beigelegt.

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Denn wie der neue Kreisgeschäftsführer Mathias Wenzel mitteilt, hätten sich beide Seiten am Dienstag vor dem Arbeitsgericht in Neu-Ulm „einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt“. Faith erhalte aber – „auf Vorschlag des Gerichts“ – noch die Möglichkeit, sich zum Notfallsanitäter weiterzuqualifizieren. Zudem werde eine Abfindung bezahlt. Spätestens zum 30. September 2019 werde das Arbeitsverhältnis „im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst“.

Für Rückfragen verweist der Kreisverband an den Kreisvorsitzenden. Kiermasz sagt, dass es gut sei, dass eine einvernehmliche Lösung gefunden worden sei, mehr könne er dazu aber genauso wenig sagen wie zur Causa Tophofen. Wohl Ende Januar werde es eine außerordentliche Sitzung geben, um eine ganze Reihe vakanter Posten im Vorstand neu zu besetzen. Alexander Faith bestätigt auf Anfrage unserer Zeitung die Erklärung des Kreisverbands. Er möchte sich aber nicht weiter dazu äußern.

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