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22.05.2019

Bahnhof Freihalden wird erneuert

Staat schießt 200000 Euro zu

Auf der Strecke Augsburg-Ulm werden ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 vom neuen Betreiber Go-Ahead fabrikneue Züge mit einer Einstiegshöhe von 76 Zentimetern zum Einsatz kommen. Damit die modernen Züge auch weiterhin in Freihalden halten können, müssen die Bahnsteige erhöht werden. Für die Planungen stellt der Freistaat Bayern 200000 Euro zur Verfügung. Das teilte der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Hans Reichhart, am Dienstag mit.

CSU-Kreisvorsitzender Alfred Sauter findet, dass die Schiene als attraktives Verkehrsmittel neben der Straße noch besser ausgestaltet werden muss. „Um die Benutzerzahlen zu erhöhen, muss den vielen Pendlern eine angenehme Fahrt zum Arbeitsplatz und zurück nach Hause angeboten werden. Moderne Züge, in die darüber hinaus auch Fahrgäste mit viel Gepäck oder Kinderwagen sicher einsteigen können, sind dafür unerlässlich.“

In Freihalden werden die Bahnsteige zusätzlich zur Erhöhung auch verlängert. Die DB AG wird dort die Bahnsteige auf eine Länge von 170 Metern ausbauen, damit Fahrgäste künftig an allen Türen der neuen Züge ein- und aussteigen können. Die Planungskosten in Höhe von 200000 Euro trägt der Freistaat. Im Anschluss an die Planungen seien der Bund und die DB gefragt: „Mit der Übernahme der Planungskosten machen wir einen raschen Start der Ausbauten möglich“, so Staatsminister Reichhart. „Die restlichen Gelder sollen aus einem vom Bund angekündigten Sondertopf für die Erhöhung sehr niedriger Bahnsteige kommen.“ Ziel sei es, die Bahnsteige spätestens bis zum Fahrplanwechsel Ende 2022 in Betrieb zu nehmen. (zg)

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