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Leipheim

21.03.2015

Bald kann am Grasigen Weg gebaut werden

Östlich des Grasigen Wegs entsteht ein neues Baugebiet.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Wie das neue Baugebiet erschlossen wird und warum es jetzt doch Spiel- und mehr Parkplätze gibt.

Es soll ein hochwertiges Baugebiet werden, in das vor allem junge Familie ziehen: Am östlichen Stadtrand von Leipheim soll in den kommenden Jahren das Baugebiet „Am Grasigen Weg“ entstehen. Zunächst geht es um ein Gebiet östlich des bestehenden Grasigen Wegs mit Bauplätzen entlang von fünf Stichstraßen. Später soll das Wohngebiet nach Osten und nach Süden bis zur ehemaligen B10 erweitert werden, dann werden es insgesamt 200 Bauparzellen sein.

Für den ersten Abschnitt gibt es schon mehr Interessenten als Bauplätze, berichtet Bürgermeister Christian Konrad. Das freut ihn natürlich. Das heißt aber auch, dass die Erschließung jetzt schnell gehen soll, damit die Häuslebauer loslegen können.

Der Straßen- und Kanalbau wird im ersten Teilgebiet etwa 2,3 Millionen Euro kosten, schätzt Planer Peter Weigelt. Viel Geld. Deshalb hat der Bauausschuss in der vergangenen Sitzung gefordert zu überprüfen, wo gespart werden könnte. Würde man die Plätze wie vorhanden belassen, dann könnte die Stadt etwa 300.000 Euro sparen. Allerdings gäbe es dann nicht nur viel weniger Grün, sondern auch 24 öffentliche Parkplätze weniger.

Das war es dem Stadtrat nicht wert: Schon im bestehenden Wohngebiet westlich des Grasigen Wegs sind viele Straßen zugeparkt, außerdem fehlen Aufenthalts- und Spielflächen für Kinder und Jugendliche. Von dem neuen Wohngebiet sollen deshalb auch die westlichen Nachbarn profitieren – und die gleichen Probleme nicht nochmal auftauchen. Darum hat sich der Stadtrat einstimmig für das teurere Erschließungskonzept entschieden.

Der Bau der Abwasserentsorgung wird etwa 550.000 Euro kosten, der der Wasserleitungen etwa 75.000 Euro. Für den Straßenbau mit Oberflächengestaltung rechnet Weigelt mit gut 1,5 Millionen Euro. Dazu zählen die fünf Stichstraßen, die jeweils 4,5 Meter breit werden und am Ende Wendeplatten von zehn mal zehn Metern haben. Der Grasige Weg wird auf sechs Meter plus Gehweg ausgebaut. In Nord-Süd-Richtung gibt es im Osten einen Anwandweg für Fußgänger und Radfahrer. Auch die Müllabfuhr wird darüber fahren dürfen – ansonsten hätten die Wendeplatten viel größer werden müssen.

An allen Straßen sind öffentliche Stellplätze, insgesamt werden es 88 sein. Außerdem wird es einen gepflasterten „Quartiersplatz“ und zwei Spielplätze geben. Einer könnte eventuell noch in Bauplätze umgewandelt werden – so könnte die Stadt noch etwa 100.000 Euro einnehmen, allerdings müsste dazu der Bebauungsplan geändert werden.

Der Zeitplan für die Erschließung sieht so aus: Mitte des Jahres soll mit dem Kanalbau begonnen werden. Noch in diesem Jahr sollen die Stichstraßen als Baustraßen mit Kiesdecke angelegt werden. Der Grasige Weg soll gleich ganz ausgebaut werden, die Straße wird aber erst im nächsten Jahr fertig.

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