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Ichenhausen

01.02.2019

Bei der Pizzeria gibt es Parkprobleme

Quer, längs oder schräg? Wie vor der Pizzeria am südlichen Ende der Heinrich-Sinz-Straße in Ichenhausen geparkt werden soll, darüber hat der Bauausschuss diskutiert. Eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen.
Bild: Irmgard Lorenz

Quer, senkrecht oder schräg? Nach einem Ortstermin an der Heinrich-Sinz-Straße gibt es noch einige Fragen.

Parkplätze für Autos und andere motorisierte Fahrzeuge sind fast immer ein Thema – auch in Ichenhausen, obwohl dort auf öffentlichen Flächen kostenlos, wenn auch teilweise mit zeitlicher Beschränkung, geparkt werden darf. Wie viele Autos bei der Pizzeria am südlichen Ende der Heinrich-Sinz-Straße Platz haben, damit hat sich der Bauausschuss nach einem Ortstermin jetzt zum zweiten Mal befasst. Die Frage ist noch offen.

Im Zusammenhang mit dem Ausbau des Bärenareals war ein Querparkplatz unterhalb des Freisitzes der Pizzeria Jesolo vorgesehen. Allerdings wird dort nach wie vor senkrecht zur Mauer geparkt, was zur Folge hat, dass Fußgänger zwischen Mauer und geparkten Autos oft nicht durchkommen und deshalb auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

Das aber wollen die Mitglieder des Bauausschusses aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht. Außerdem ist das Einbiegen aus der Nebenstraße vom Bärenareal in die Bundesstraße 16 erschwert, wenn das Heck von senkrecht parkenden Fahrzeugen in die gekennzeichnete Fahrbahn hineinreicht.

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Ein dritter Vorschlag kam ins Spiel

Quer also oder senkrecht? Nachdem Bauausschussmitglieder sich vor Ort ein Bild gemacht hatten, brachte Zweiter Bürgermeister Franz Zenker einen dritten Vorschlag ins Spiel: diagonale Parkplätze. Dann hätten weiterhin wie beim Senkrechtparken drei Autos Platz und nicht nur eines wie beim Querparken. Das Ausparken und Einbiegen in die B16 ginge ohne Probleme, wenn die Fahrzeuge schräg mit dem Heck Richtung Bärenareal geparkt würden, sagte Zenker.

In der Sitzung des Bauausschusses kam dann auch noch der Wunsch auf, die kleine öffentliche Fläche vor einem benachbarten Wohnhaus vom Bärengässle her befahrbar zu machen, sodass dort statt einem zwei Autos parken könnten.

Vor der Entscheidung gibt es noch Aufgaben

Einstimmig haben die Bauausschussmitglieder beschlossen, dass das Stadtbauamt vor einer endgültigen Entscheidung noch ein paar Aufgaben bekommt. Stadtbaumeister Adolf Stapf und Diplom-Ingenieur Thomas Fischer, der das Team im Ichenhauser Bauamt seit Kurzem verstärkt, sollen auf Wunsch des Bauausschusses prüfen, ob Diagonalparkplätze an der Mauer der Pizzeria praktikabel und sicher sind und ob die Fläche vor dem benachbarten Anwesen für zwei Parkplätze genutzt werden kann. Außerdem soll das Stadtbauamt Vorschläge machen, wo Stellplätze für Zweiräder möglich sind.

Einig waren sich die Mitglieder des Ichenhauser Bauausschusses am Montagabend aber schon mal in einer anderen Frage: „Wir dürfen den Gehweg vom Bärenareal her nicht unterbrechen“, sagte Ottmar Sauter, denn: „Das wäre ein Schildbürgerstreich.“

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