1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Beim Kultursommer wird jetzt getanzt

Günzburg

22.05.2019

Beim Kultursommer wird jetzt getanzt

Die Tänze von Durandarte gehören zum Sommer in Günzburg dazu – zum Beispiel, wenn das Johannisfeuer brennt (unser Bild). Dieses Jahr wird die Gruppe auch bei „Günzburg tanzt!“ zu sehen sein. Bei der Abendveranstaltung im Kultursommer werden auch Hip Hop, Salsa, Linedance oder Tänze aus den 1920er Jahren gezeigt. Und wer möchte, kann nicht nur zuschauen, sondern auch mitmachen.

In Günzburg sind dieses Jahr etwa 50 Veranstaltungen im Kultursommer geplant. Es ist viel neues dazu gekommen. Doch ein bisher traditioneller Programmpunkt fehlt diesmal.

Für Karin Scheuermann ist es eine Premiere: Als sie im vergangenen Jahr ihren Job als Leiterin des Günzburger Kulturamts antrat, war das Programm des Kultursommers schon fertig. Doch das Programm für dieses Jahr trägt jetzt die Handschrift der neuen Kulturchefin. Freunde der Veranstaltungsreihe dürften sich dennoch gut zurechtfinden. „Wir haben viel bewährtes beibehalten“, verspricht Karin Scheuermann bei der Präsentation des Programms im Günzburger Forum. Dazu zählen natürlich an vorderster Stelle die Open Air Konzerte donnerstags und am Samstag auf dem Marktplatz. Ein früherer fester Bestandteil des Kultursommers fehlt jedoch.

Konzerte unter freiem Himmel von Juni bis September

Rund 50 Einzelveranstaltungen stehen in diesem Jahr auf dem Programm, wie Tina Limburg (Forum am Hofgarten) sagt. Von Juni bis September sind Bands verschiedener Stilrichtungen zu Konzerten unter freiem Himmel zu Gast – etwa 60 verschiedene Einzelkünstler, Ensembles und Gruppen sind dabei.

Die Samstage bleiben der Termin für die Musikkapellen aus Günzburg und der Region, die zum Frühschoppen aufspielen – immer donnerstags gibt es dafür dann jede Woche Rock- und Popmusik. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem Äl Jawala, The Kickstarters, Johnny Trouble, Dicke Fische, Michael Fischer und André Carswell.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Mit einem Kultursonntag für Familien geht es los

Neu ist in diesem Jahr die Auftaktveranstaltung am 2. Juni: Ein „Kultursonntag“ für die ganze Familie“ ist kommende Woche geplant. Karin Scheuermann: „Mit Aktionen wie dieser wollen wir auch die heimische Kulturszene enger zusammenwachsen lassen.“ Deswegen sind nicht nur verschiedene Orte, sondern auch verschiedene Einrichtungen an dem Nachmittag von 15 bis 19 Uhr beteiligt. Überall wird gebastelt, gerätselt und geforscht. Die Touristinformation bietet um 15 Uhr eine Stadtführung (Treffpunkt Dossenbergerhof) für Kinder an. Im Heimatmuseum gibt es die Führung „Kulturbaustelle“, bei der anhand der im Umbau befindlichen Römer-Abteilung gezeigt wird, wie eine Ausstellung entsteht. Aus alten Büchern können im Dossenbergerhof mit dem Büchereiteam besondere Papierobjekte gestaltet werden, der Hofgarten wird mit Straßenmalkreide kunterbunt bemalt und beim Amtsgericht können sich Groß und Klein von den Günzburger Kunstsäulen inspirieren lassen und eigene Kunstsäulen erschaffen. Der Kunstverein Off-Art bietet dort um 16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung zum dritten Kunstpreis der Stadt Günzburg an – heute Abend wird die Ausstellung eröffnet werden. „Auch die Volkshochschule ist mit einer Aktion beteiligt: Im Dossenbergerhof gibt es Poesie von der Leine“, erklärt Karin Scheuermann. Die Gedichte berühmter Künstler und von Teilnehmern an Vhs-Seminaren darf man abpflücken und mit nach Hause nehmen.

Günzburg tanzt - auf und vor der Bühne

Bereits im Gespräch mit unserer Zeitung im vergangenen Jahr hatte die Kulturamtsleiterin angekündigt, dass das Thema Tanz eine größere Rolle im Kulturleben Günzburgs spielen soll. Das geschieht nun erstmals mit der Abendveranstaltung „Günzburg tanzt!“. Tanzschulen und Vereine aus Günzburg präsentieren am Samstag, 20. Juli, ein Bühnenprogramm mit Tänzen aus aller Welt. Darüber hinaus können die Besucher bei Kurzworkshops in Line dance, Salsa und Co. hineinschnuppern.

Der Flyer, mit dem die Stadt die Kulturveranstaltungen bewirbt, ist trotz der Kürze der einzelnen Ankündigungen umfangreich geworden – kein Wunder bei etwa 50 einzelnen Veranstaltungen. „Gemeinsam mit einer Günzburger Agentur haben wir ein neues Layout und Format entwickelt“, sagt Karin Scheuermann. Das praktische Leporello mit vielen Bildern soll Lust auf das Programm machen – „man kann es sich zum Beispiel zu Hause an den Kühlschrank hängen und ist dann immer informiert, was heute in der Stadt geboten ist.“

Die Domsingknaben kommen nicht nach Günzburg

Ein wichtiger Punkt der vergangenen Jahre fehlt allerdings im Kultursommerprogramm, das bis zum 5. September reicht: Die Augsburger Domsingknaben tauchen dieses Jahr nicht auf, das bisherige Festival in der Frauenkirche gibt es – zumindest dieses Jahr – nicht mehr.

Das Programm liegt unter anderem in den städtischen Einrichtungen, wie dem Forum am Hofgarten, der Tourist-Information Günzburg-Leipheim und im Bürger Service Center aus. Das ausführliche Programm und der Flyer zum Download ist zu finden unter www.guenzburger-kultursommer.de

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20IMG_1576.tif
Landkreis Günzburg

Blumenteppiche zu Ehren Gottes an Fronleichnam

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden