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Auszeichnung

08.01.2020

Beim Neujahrsempfang steht das Ehrenamt im Mittelpunkt

Emil Wieser aus Remshart (Zweiter von links) erhielt beim Neujahrsempfang der Gemeinde Rettenbach den Ehrenamtspreis „Andi“. Dazu gratulierten Dritter Bürgermeister Herbert Sittenberger (links) sowie Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast und Zweiter Bürgermeister Alexander von Riedheim.
Bild: Peter Wieser

Emil Wieser erhält den „Andi“ der Gemeinde Remshart

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Rettenbach steht nicht nur ein erster Gedankenaustausch im neuen Jahr, sondern vor allem das Ehrenamt, im Mittelpunkt. Gleichzeitig wird dabei feierlich der „Andi“ verliehen. Für diejenigen, die es nicht wissen: Der „Andi“ ist ein Esel, das Wappentier der Gemeinde Rettenbach – weiß und auf rotem Grund. Jedes Jahr erhält diesen eine Persönlichkeit aus Rettenbach, Harthausen oder Remshart, die sich in besonderem Maß in der Gemeinde ehrenamtlich engagiert. Die Regeln dafür sind klar definiert: Zu den eingegangenen Vorschlägen entscheidet letztlich das Los.

Emil Wieser aus Remshart ist der achte Ehrenamtspreisträger der Gemeinde. Beim Neujahrsempfang am Dreikönigstag durfte er in der Rettenbacher Gemeindehalle über den ausgelegten roten Teppich schreiten und von Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast den „Andi“ entgegennehmen. Verbunden ist der Ehrenamtspreis mit einem Gutschein in Höhe von 200 Euro, der beim nächsten Gebührenbescheid der Gemeinde eingelöst werden kann.

Emil Wieser ist als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und der Faschingsfreunde Remshart seit Jahrzehnten in der Gemeinde ehrenamtlich tätig, übernimmt Bewirtungen bei Veranstaltungen und organisiert regelmäßig die Fußball-Europa- und Weltmeisterschaftsübertragungen im Ort. Als aktiver Tischtennisspieler beim FC Reflexa Rettenbach trainiert und betreut er gleichzeitig die Tischtennis-Jugend. „Ich freue mich“, sagte Emil Wieser. „Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt“, so hatte sich Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast zuvor an die Gäste, darunter zahlreiche Vereinsvorstände sowie Bürger, die sich ehrenamtlich in der Gemeinde einbringen, gewandt. Gerade diese Personen würden aktiv das Umfeld mitgestalten, stellten vieles auf die Beine und bereicherten das Leben von Rettenbach, Harthausen und Remshart, betonte die Bürgermeisterin.

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In ihrem Blick auf das vergangene Jahr zog sie einen Vergleich zur Fußballweltmeisterschaft der Damen und zur Handballweltmeisterschaft der Herren: Zu Sportlern, die mit Durchhaltevermögen und Kämpfergeist die Gunst der Stunde genutzt hätten. Ein Ziel vor Augen zu haben und dafür alle Kraft einzusetzen, das sei nicht nur olympische Idee, sondern auch das Motto politischen Handelns. Auch die Gemeinde Rettenbach habe Chancen wahrgenommen, wie den flächendeckenden Glasfaserausbau mit einer Übertragungskapazität von bis zu einem Gigabit pro Sekunde sowie das Dorfentwicklungskonzept, mit dem die Gemeinde hohe Fördergelder in Anspruch nehmen könne, so Dietrich-Kast. „Rettenbach – lebendig und nah“, das sei nicht nur ein Slogan, mit ihrer Infrastruktur gewinne die Gemeinde im Landkreis weiter an Bedeutung und ein Mehr an Lebensqualität. In einem neuen Augenblick neue Horizonte zu erkennen, sich mit Kraft und Zuversicht auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft zu machen, das wünschte sich Sandra Dietrich-Kast. Außerdem hoffe sie nicht nur auf ein erfolgreiches Jahr, sondern auch auf ein solches mit „viel Schwung“.

Begleitet wurde der Neujahrsempfang wieder feierlich von einem Ensemble der Musikschule Gundremmingen, Offingen und Rettenbach mit Klara Grau und Lena Frei an der Querflöte sowie Simon Musselmann an der Gitarre.

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