1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. „Bestmögliche Ausrüstung“ für die Günzburger Feuerwehren

Konzept

09.02.2012

„Bestmögliche Ausrüstung“ für die Günzburger Feuerwehren

Der Einsatz von Wechsellader-Fahrzeugen soll unterm Strich Geld sparen. Im Beschaffungskonzept, das der Günzburger Stadtrat einstimmig beschlossen hat, ist heuer der Kauf eines Wechselladers mit drei Abrollbehältern vorgesehen. Unser Bild zeigt ein Fahrzeug im Fuhrpark der Krumbacher Feuerwehr.
Bild: Foto: GZ-Archiv

Stadtrat schreibt einstimmig die Beschaffungen von 2012 bis 2017 fest. Einsatz der neuen Wechsellader-Fahrzeuge soll langfristig Geld sparen

Günzburg Bis zu 500 Einsätze absolviert die Günzburger Stützpunkt-Feuerwehr pro Jahr. Was die Helfer leisten müssen, wurde auch am Montag deutlich, als das Fahrzeugbeschaffungskonzept für die Feuerwehren im Günzburger Stadtrat beraten wurde. Vier Mal war die Günzburger Feuerwehr an diesem Tag bei sibirischer Kälte bereits alarmiert worden. Und in der Nacht kam bei minus 15 Grad auch noch ein Wasserrohrbruch in der Schützenstraße hinzu (wir berichteten).

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (SPD), die Feuerwehrreferenten Günter Treutlein (CSU) und Ferdinand Munk (UWB) sowie FWG/GBL-Fraktionsvorsitzender Manfred Proksch und SPD-Stadträtin Helga Springer-Gloning würdigten die Einsatzbereitschaft der Günzburger Feuerwehren. „Angesichts dieses großen Engagements wollen wir unseren Feuerwehren die bestmögliche Ausrüstung bieten“, sagte Jauernig. 2011 war der Beschluss über das Konzept für die Fahrzeugbeschaffung aus finanziellen Gründen zurückgestellt worden. Am Montag wurde nun einstimmig der Rahmen für den Zeitraum 2012 bis 2017 festgezurrt.

Jauernig und Munk sagten, dass dieses Konzept, das mit Stadtbrandinspektor Christian Eisele abgestimmt wurde, im Grunde „ein Geldsparprogramm“ sei. Der neue Wechsellader, den die Günzburger Feuerwehr erhält, sei mit seinen verschiedenen Aufbauten (Abrollbehältern) flexibel einsetzbar und könne so einige Fahrzeuge ersetzen, meinte Munk: „Das spart enorm Geld.“

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

165000 Euro für das Tanklöschfahrzeug 4000

Das Programm sieht folgende Beschaffungen ausschließlich für die Feuerwehr Günzburg vor:

l2012: Wechselladerfahrzeug mit Kran, 198000 Euro.

Abrollbehälter Sonderlöschmittel, 59000 Euro.

Abrollbehälter Mulde, 14000 Euro.

Abrollbehälter Boot, 19000 Euro.

Zweite Rate für das neue Tanklöschfahrzeug 4000, das in diesem Jahr geliefert wird, 165000 Euro.

l2013: Mannschaftswagen, 40000 Euro.

l2014: Versorgungs-Lkw: 140000 Euro.

l2015: Zweites Wechselladerfahrzeug, 160000 Euro. Die Regierung von Schwaben schreibt die Anschaffung eines zweiten Wechselladers vor. Wenn nur ein Fahrzeug im Einsatz sei, könne es beispielsweise im Fall einer Reparatur zu Engpässen kommen, erläutert Kreisbrandrat Robert Spiller.

l2016: Abrollbehälter Hochwasser, 80000 Euro.

l2017: Abrollbehälter Rüstmaterial, 100000 Euro.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren