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Bezirksliga Schwaben

18.11.2018

Bubesheim ist heiß aufs Topspiel - Thannhausen in Altenmünster

Ob Bubesheims Abteilungsleiter Karl Dirr auch gegen den FC Ehekirchen jubeln darf? Zuletzt lief es mit drei Siegen am Stück recht gut.
Bild: Ernst Mayer

Der SC Bubesheim kann in Ehekirchen das Titelrennen wieder spannend machen. Thannhausen muss dagegen schon wieder gegen Altenmünster ran und sehnt die Pause herbei.

Wie spannend wird das Titelrennen in der Bezirksliga Nord? Nach dem kommenden Sonntag wird man in dieser Frage etwas schlauer sein. Denn um 14 Uhr ist Verfolger SC Bubesheim zu Gast beim Spitzenreiter FC Ehekirchen. Ebenfalls am Sonntag um 14 Uhr muss auch die TSG Thannhausen ran. Das Schlusslicht gastiert beim SC Altenmünster.

Ist für die Bubesheimer was zu holen beim zuletzt mit nur zwei Siegen aus fünf Spielen schwächelnden FC Ehekirchen? Leicht wird es nicht. Das Hinspiel ging klar mit 0:4 verloren, auch weil die Bubesheimer eine extrem umstrittene Schiedsrichterentscheidung zu ihren Ungunsten gesehen hatten. Schiedsrichterin Daniela Göttlinger hatte beim Stand von 0:2 erst auf einen Handelfmeter für Bubesheim entschieden, diese Entscheidung aber dann nach einer Intervention ihres Assistenten zurückgenommen. Zudem will der FCE mit aller Macht zurück in die Landesliga, wo er vor zwei Jahren noch mit dem SC Ichenhausen die Klingen kreuzte.

Zwei Spieler ragen beim FCE aus einer kompakten Truppe heraus: Spielertrainer Michael Panknin und Torjäger Fabian Scharbatke. Panknin, der im Sommer vom Regionalligisten VfB Eichstätt nach Ehekirchen kam, ist für viele Experten der Kopf der Mannschaft. Torjäger Scharbatke hat in dieser Spielzeit einen tollen Lauf. In bisher 17 Partien gelangen dem 22-Jährigen schon 21 Tore. Bubesheims Spielertrainer Marvin Länge sieht aber nicht nur in Panknin und Scharbatke die Schlüsselspieler des Tabellenführers. „Ganz wichtige Akteure im Angriff sind auch Simon Schmaus und Nicolas Ledl. Zum Glück für uns ist Ledl noch gesperrt“, so Länge.

Bubesheims Trainer sieht Ehekirchen als Favoriten

Für ihn ist der FC Ehekirchen aufgrund seiner Heimstärke und seines ausgeglichenen Kaders in der Favoritenrolle. Seinem Gegenüber Michael Panknin macht Länge ein großes Kompliment: „Ehekirchen hat sich unter seiner Leitung noch einmal weiterentwickelt und einen großen Schritt nach vorne gemacht.“ Doch Marvin Länge weiß auch, dass Spitzenspiele häufig durch die bessere Tagesform und das nötige Quäntchen Glück entschieden werden: „Ganz wichtig ist es auch, wie man in die Zweikämpfe kommt.“

Trotz der Verletzungsmisere und der damit verbundenen Belastung für die fitten Spieler freut sich Marvin Länge auf das Kräftemessen mit Ehekirchen: „In solchen Begegnungen kann man als Spieler noch einmal alles raushauen. Warum sollten wir aus Ehekirchen nicht mindestens einen Punkt mitnehmen? Ich denke auch der FCE könnte damit leben.“

Holt sich Thannhausen die nächste Klatsche?

Wieder eine deutliche Klatsche musste die TSG Thannhausen am vergangenen Sonntag einstecken. Das Schlusslicht verlor gegen die SSV Glött mit 1:4. Für die TSG ist spätestens ab jetzt jede Partie ein Entscheidungsspiel. Rechnerisch ist der Abstieg zwar noch zu verhindern, doch der Rückstand von 14 Zählern ans rettende Ufer ist doch schon relativ groß. Die TSG sollte vor der in drei Woche beginnenden Winterpause noch einige Pünktchen gewinnen. Schwer, wenn die Qualität im Kader offensichtlich nicht ausreicht. Im Frühjahr sollen dann einige neue Akteure mithelfen, die Klasse zu halten. Doch bis dahin sollte die Lage zumindest nicht völlig aussichtslos sein.

Das kommende Duell gegen Altenmünster gab es erst vor vier Wochen. Am 17. Oktober wurde das im August abgebrochene Spiel nachgeholt. Der SCA gewann mit 4:2. Nach diesem Erfolg gelang dem Aufsteiger aus dem Landkreis Augsburg kein Dreier mehr. Gegen Hollenbach und Bubesheim gab es Niederlagen und mit dem SV Donaumünster-Erlingshofen und dem FC Affing wurden die Punkte geteilt. Ob es aber für die TSG dieses Mal reicht, um zu punkten? Es fehlen weiterhin einige wichtige Stammspieler.

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