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Zweckverband

27.02.2015

Bubesheim macht sich keine Sorgen wegen Mercedes

Über den Autolärm einer Driftschule auf dem Fliegerhorst haben sich vor gut zwei Jahren Anwohner in Bubesheim geärgert.

Autohersteller kommt mit Fahrsicherheitstraining nach Leipheim. Bürgermeister stellt etwas richtig

Mercedes kommt mit einem Fahrsicherheitstraining auf das Areal Pro in Leipheim. Der Autohersteller wirbt in einer Broschüre für seine „Driving Events“ an neun Standorten in Deutschland. „Die 45 Meter breite und zwei Kilometer lange Start- und Landebahn (auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Leipheim) ist perfekt für Slalom- und Bremsübungen in allen Geschwindigkeitsstufen“, heißt es in der Broschüre. In der Vergangenheit hatten sich allerdings mehrmals Bubesheimer über den Autolärm vom Fliegerhorst beklagt. Damals ging es unter anderem um eine Driftschule. Bubesheims Bürgermeister Walter Sauter sah sich gestern in der Sitzung des Zweckverbands Interkommunales Gewerbegebiet Landkreis Günzburg zu einer Stellungnahme veranlasst. Seine Gemeinde habe eine klare Absage an Rennen erteilt, deren Lärm gerade an Wochenenden die Bürger belästige. Im Fall Mercedes sei die Sachlage aber anders. Hier handle es sich um Testfahrten, die der Erhöhung der Sicherheit dienten, sagte Sauter. „Gegen solche Vermietungen der Landebahn ist nichts einzuwenden.“ Zudem, so Sauter, fänden die Testfahrten meist unter der Woche statt. Landrat Hubert Hafner erläuterte, dass die Vermietung der Landebahn dem Zweckverband ordentlich Geld bringe. Dies trage dazu bei, dass die Kommunen Günzburg, Leipheim und Bubesheim weniger Umlage an den Zweckverband abführen müssen. Der stellvertretende Zweckverbandsvorsitzende Christian Konrad informierte, dass die Mieteinnahmen rund um die Landebahn im vergangenen Jahr bei etwa 160000 Euro gelegen haben. Die Diskussion sei entstanden, weil Mercedes ein Werbeprospekt für die Testfahrten herausgegeben habe. Der Leipheimer Bürgermeister versicherte grundsätzlich: „Wenn es eine Belastung für die Bubesheimer geben würde, hätten wir das nicht gemacht.“ Eines sei aber auch klar, sagte Konrad. „Auf dem Fliegerhorst findet etwas statt.“ Dort seien nicht nur Fledermäuse unterwegs. (bv)

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