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Entsorgung

18.09.2019

Bürger entscheiden beim Müll mit

Abfallbehälter, wie auf dem Bild bei dem Platz vor dem Schlössle, gibt es in Rettenbach und den Ortsteilen nur wenige. Am Montag hat der Gemeinderat die Beschaffung einheitlicher und zeitgemäßer Behältnisse beschlossen.
Bild: Peter Wieser

In den drei Rettenbacher Ortsteilen werden zwölf Abfallbehälter aufgestellt. Bei den Standorten konnten die Bewohner eigene Vorschläge einbringen

In einer der vorangegangenen Sitzungen hatte sich der Rettenbacher Gemeinderat dafür ausgesprochen, keine Hundetoiletten, sondern reguläre einheitliche Abfallbehälter für die drei Ortsteile zu beschaffen. Ebenfalls war entschieden worden, dass hinsichtlich der Standorte auch die Bürger beteiligt werden sollten.

In der jüngsten Sitzung ging es nun darum, die eingegangenen Vorschläge zu 22 möglichen Standorten zu besprechen und festzulegen, wie viele Behälter man beschaffen werde. Vor allem: Welche Stellen in den Orten sind, auch von den Hundebesitzern, am meisten frequentiert? In der Beteiligung der Bürger sehe man, wie wichtig das Thema für sie sei, machte Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast (CSU) deutlich. Für den Ortsteil Remshart legte sich der Gemeinderat auf die Standorte bei der Bushaltestelle, beim Ortsausgang in Richtung Friedhof und bei der Brücke an der Kreuzung nahe des Silbersees fest. Im Ortsteil Harthausen sind diese beim Hirtenweg am Ortsausgang in Richtung Leinheim, beim Kastelweg in der Nähe des Feuerwehrhauses und der Bushaltestelle sowie in der Störchenriedstraße beim Gemeindeplatz.

In Rettenbach sollen bei der Bushaltestelle sowie an den Ortsausgängen nahe dem Kindergarten, des Kreuzes beim Modeatelier Wistuba, der Von-Riedheim-Straße, dem Radweg nach Günzburg und im Bereich der Kreuzung Alte Mühle/Hauptstraße in Richtung Schützenheim Abfallbehälter aufgestellt werden. Bei den insgesamt zwölf Behältnissen sollte man auch auf eine gewisse Qualität achten, weiter sollten diese für das Ortsbild ansprechend sein und auch für die Mitarbeiter des Bauhofs praktikabel bei der Leerung sein, so die Bürgermeisterin, die ein feuerverzinktes und pulverbeschichtetes Modell in anthrazit und Lochoptik vorschlug. Auf den Vorschlag von Markus Neumann (BL) entschied man sich mit knapper Mehrheit für die etwas teurere Ausführung mit Deckel und zum Preis von je 220 Euro.

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Wie bereits in zahlreichen anderen Gemeinden schon geschehen, wurde am Montag auch in Rettenbach für die bevorstehenden Kommunalwahlen ein Wahlleiter und eine Vertretung berufen. Auf Vorschlag der Verwaltung sind dies Roman Bihler und Monika Hörmann als Stellvertreterin. Die Vorbereitungen und die Durchführung am Wahltag bis zum Abschluss wird Hauptamtsleiterin Brigitte Fischer begleiten.

Ebenfalls festgesetzt wurde die Wahlhelferentschädigung für die Kommunalwahl 2020 sowie für die Bundestagswahl 2021. Diese beträgt pro Arbeitstag nun für die Urnenwahl 100 Euro (bisher 70 Euro) und 80 Euro (bisher 50 Euro) für die Briefwahl. Dritter Bürgermeister Herbert Sittenberger (BL) hatte zunächst angemerkt, dass der Aufwand bei der Bundestagswahl wesentlich geringer sei. Sollte in Offingen und in Gundremmingen ebenfalls so entschieden werden, werde man auch in Rettenbach daran festhalten, damit dies innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft einheitlich geregelt sei, so lautete der Beschluss.

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