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02.11.2019

Bürgermeister: „Mehrenstetten soll nicht aussterben“

Warum im Haldenwanger Ortsteil ein Haus entstehen soll, obwohl dort eigentlich nicht gebaut werden darf

Theoretisch darf in Mehrenstetten nicht neu gebaut werden. Es sei denn, es handelt sich um ein privilegiertes Vorhaben im Sinne eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebs. Eine weitere Ausnahme ist das Schaffen von Austragswohnraum. In seiner Sitzung am Mittwoch erteilte der Haldenwanger Gemeinderat damit einem Bauantrag zum Abriss einer bestehenden Scheune und zum Neubau eines Einfamilienhauses in dem Haldenwanger Ortsteil – im Hinblick auf eine spätere Pflege der im Ort lebenden Familienangehörigen durch den Bauherrn – einstimmig sein Einvernehmen. „Mehrenstetten soll erhalten bleiben und nicht aussterben“, betonte Bürgermeister Georg Holzinger. Bei einem Termin vor Ort mit Vertretern des Landratsamts sei das Vorhaben bereits besprochen worden. Auch von Seiten der Kreisverwaltungsbehörde könne dem Vorhaben zugestimmt werden. Der in der vergangenen Sitzung zurückgestellte Bevorratungsbeschluss zur Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung wurde ebenfalls gefasst, jedoch mit vier Gegenstimmen. Dieter Reithenauer hätte gerne genaue Zahlen gesehen und er später beschlossen. Dem jedoch würde das Einhalten der Frist für die Neukalkulation widersprechen, wie Holzinger entgegnete.

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Der Annahme einer Spende der Kreissparkasse Günzburg-Krumbach an den Kindergarten in Höhe von 400 Euro wurde ebenfalls zugestimmt. Zum Weltspartag hatte der Kindergarten ein selbstentworfenes Maskottchen eingereicht und dafür den ersten Preis erhalten. Der Betrag soll zweckgebunden verwendet werden. Reithenauer stellte den Antrag, dass seitens des Landratsamts geprüft werden solle, dass die Finanzierung für die Ersterkundung bei die Suche nach einem gemeinsamen Wasserversorgungsbrunnen nur durch die drei Gemeinden Haldenwang, Röfingen und Landensberg erfolge. Auf die Frage von Martin Erber nach dem Sachstand beim gemeinsamen Teilflächennutzungsplan Rohstoffabbau der Gemeinden Haldenwang, Dürrlauingen und Röfingen informierte Holzinger, dass dieser derzeit vom Landratsamt noch geprüft werde und in etwa zwei Wochen genehmigt werden könnte.

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