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Burgau

08.07.2020

Burgau bietet ein neues Ticket für das Freibad an

Für das Burgauer Freibad gibt es bald ein neues Ticket.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Plus Nach Beschwerden wird die neue Karte für das Burgauer Freibad ab Montag eingeführt. Was sie bringt und warum weitere Ideen für den Besuch nicht umgesetzt werden.

Eine Jahreskarte für das Freibad bietet die Stadt Burgau wegen Corona heuer nicht an, als Ausgleich war zuletzt ein Ferienticket ins Auge gefasst worden. Nun hat der Hauptausschuss beschlossen, es einzuführen. Es wird vom kommenden Montag, 13. Juli, bis zum 7. September – dem Ende der Sommerferien – angeboten.

Erwachsene zahlen 45 Euro, ermäßigt kostet es 25. Der Preis für normale Eintrittskarten liegt weiter bei 3,50 Euro, ermäßigt bei zwei Euro, Kinder unter sechs Jahren sind ohnehin frei.

Damit sich das Ferienticket rentiert, müsste man damit gut zwölf Mal ins Freibad gehen, sagte Bürgermeister Martin Brenner ( CSU). Um sicherzustellen, dass pro Badezeit – die erste läuft von 9 bis 13, die zweite von 14 bis 20 Uhr – nicht mehr als 500 Besucher kommen, müssen sich auch Inhaber dieser Karte im Buchungssystem anmelden und ein Null-Euro-Ferienticket für die gewünschte Zeit holen. Bislang laufe die Kontingentierung gut, sagte Brenner, zwei Mal sei man bislang ausverkauft gewesen.

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Eine Familienkarte soll es für das Burgauer Freibad jetzt nicht geben

Auf die Frage von Ralf Stambusch (CWG), ob diese Nutzer Vorrang vor anderen haben, antwortete der Bürgermeister, dass dies nicht der Fall sein werde. Aber sie könnten ja ohne Risiko für gewünschte Zeiten auf Vorrat buchen. Übrigens kann sieben Tage vorher eine Karte gekauft werden. Ebenso erläuterte er auf die Frage von Dieter Endris (FDP/FB), ob es kein Sonderticket für Familien geben könne, dass dies nicht geplant sei, um das Kartenangebot übersichtlich zu halten. Es reiche auch nicht, dass Ferienticket-Nutzer sich einfach an der Kasse melden und eingelassen werden. Denn dann laufe man Gefahr, die Übersicht zu verlieren und dass andere Besucher abgewiesen werden müssten, wenn die maximale Gästeanzahl erreicht wäre.

Hermann Mühlbauer (ABB) lobte das neue Angebot, denn Bürger hätten sich schon über die fehlende Jahreskarte beschwert. Aber ebenso monierten viele, dass man nicht bar zahlen könne – gerade Ältere könnten mitunter nicht mit einem Buchungssystem im Internet umgehen. Und die Karte auszudrucken, damit sie am Eingang gescannt wird, sei eine „Mordszettelwirtschaft“.

Der Bürgermeister erklärte, dass bei wenig Betrieb die Barzahlung an der Kasse kein Problem sei – aber wenn viele Menschen ins Freibad wollten, riskiere man einen Rückstau bis zum Eisstadion. Deshalb lasse man es so wie bisher. Die Eintrittskarte könne man sich auch aufs Handy laden. Und wer nicht computer-affin ist, könne weiter im Kulturamt sein Ticket erwerben. Stornieren lässt sich eine Buchung übrigens nicht, antwortete er auf die Frage von Monika Riß (CSU).

Längere Außenbewirtung und Trauungen im gesamten Burgauer Schloss

Beschlossen hat der Ausschuss ebenfalls, wie in den beiden Vorjahren die Außenbewirtung in der Stadt zeitweise länger als 22 Uhr zuzulassen. Vom 10. Juli bis 7. September wird sie sonntags bis donnerstags bis 23 sowie freitags und samstags bis 24 Uhr erlaubt. Denn beim Ordnungsamt seien keine Beschwerden über Lärm in diesem Zusammenhang eingegangen, und auch die Polizei habe keine auffällig steigende Zahl von Beschwerden festgestellt.

Dem Stadtrat empfiehlt der Ausschuss, nun das gesamte Burgauer Schloss für standesamtliche Trauungen zu widmen, der Außenbereich ist (noch) ausgenommen. Denn insbesondere wegen der Corona-Abstandsregeln und der eingeschränkten Möglichkeiten zum Bestuhlen gebe es größeren Raumbedarf.

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