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Eishockey-Landesliga

10.10.2019

Burgau geht zuversichtlich in den heißen Tanz

Gut in Form und gut gelaunt präsentierten sich Verteidiger Michael Folk und Torwart Roman Jourkov in der Saison-Vorbereitung. Im ersten Punktspiel wird aber vermutlich viel Arbeit auf sie zukommen, denn die Eisbären fahren mit lediglich vier Verteidigern nach Bad Wörishofen.
Bild: Ernst Mayer

Für die nun beginnende Landesliga-Saison haben sich die Eisbären vorgenommen, die Aufstiegsrunde zu erreichen. Zum Auftakt fehlen allerdings gleich fünf Spieler. Ob der Neuzugang mitmischen darf?

Jetzt geht’s endlich los. Die Eisbären starten in die Saison 2019/2020. Der Eishockey-Landesligist gibt zu Beginn der Spielzeit seine Visitenkarte beim EV Bad Wörishofen ab. Die Partie in der Kneippstadt beginnt an diesem Freitag, 11. Oktober, um 20 Uhr.

Das Team aus dem Unterallgäu geht mit einem neuen Trainer und zwei richtig guten Verstärkungen ins Rennen. Neu an der Bande ist Boris Zahumensky. Der 33-jährige Slowake sorgte vor zehn Jahren für Schlagzeilen. Als Spieler des damaligen Oberligisten EV Landsberg lag er nach einem Aufprall an die Bande für einige Tage im Koma. Er hatte sich fünf Wirbel im Hals- und Brustbereich gebrochen.

Zahumensky kann in Bad Wörishofen auf die Unterstützung seiner Landsleute Lubomir Vaskovic und Patrik Janac bauen. Beide spielten in der Slowakei und in Tschechien schon in den höchsten Ligen.

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Der Gegner bietet herausragende Akteure auf

Beim abschließenden Test gealng den Wölfen ein 8:0 gegen den ESV Türkheim. Sechs der acht Tore steuerte die Angriffsreihe Schmidt/Janac/Vaskovic bei. Auf diese Reihe müssen die Eisbären also besonders aufpassen. Neben dieser Angriffsformation haben die Wölfe mit Torwart Andreas Nick und den Brüdern Erik und Alex Schönberger weitere herausragende Akteure in ihren Reihen.

Beim ESV Burgau fallen nach einer guten Vorbereitungsphase für das Spiel in Bad Wörishofen fünf Akteure aus. Nicht mit von der Partie sind die verletzten David Heinrich und Marvin Mändle. Wegen einer Sperre fehlt Maximilian Merkle und aus beruflichen Gründen müssen Ronny Zientek und Mario Seifert passen. So fahren die Eisbären mit nur vier „gelernten“ Verteidigern ins Unterallgäu.

Hinter dem Einsatz des ungarischen Neuzugangs Bence Makovics steht ebenfalls ein Fragezeichen. Der ESV-Vorsitzende Werner Gebauer hofft darauf, dass der Spielerpass des Neuzugangs rechtzeitig eintrifft. „Ob das bis Freitag klappt, ist aber noch nicht sicher“, sagte er zur Wochenmitte.

Gebauer: "Auf uns wartet ein hartes Stück Arbeit"

Gebauer warnt die Burgauer davor, die Wölfe zu unterschätzen. Die Mannschaft hätte mit dem Team der vergangenen Saison nicht mehr viel gemeinsam. „Auf uns wartet ein hartes Stück Arbeit, das wird sicher kein Selbstläufer“, gibt der Vorsitzende seinen Spielern mit auf den Weg.

Liga-Modus wurde geändert

Für die Spielzeit 2019/2020 gibt es beim Modus eine Änderung. Die beiden bayerischen Landesliga-Gruppen spielen mit jeweils elf Mannschaften. Die Teams, die nach der Vorrunde die Plätze eins bis vier ihrer jeweiligen Gruppe belegen, erreichen die Aufstiegsrunde. Die Teams, die auf den Plätzen fünf bis elf landen, spielen gruppenintern in der Abstiegsrunde. Die beiden Tabellenletzten der Abstiegsrunden steigen in die Bezirksliga ab. In der Aufstiegsrunde spielen die besten vier Teams die Aufsteiger in die Bayernliga aus. Der Erste spielt gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten im Modus „best of three“. Die Sieger dieser Partien sind Aufsteiger in die Bayernliga. Die bisher praktizierte Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten entfällt also.

Gebauer erwartet eine ganz enge Landesliga-Saison und einen heißen Tanz um die ersten vier Plätze.

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