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Burgau

23.10.2020

Burgau will mehr Geld für Straßensanierung ausgeben

Viele Straßen in Burgau sind in keinem guten Zustand.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Plus Ein Projekt im Stadtgebiet soll dabei nach den Worten des Bürgermeisters „Modellcharakter“ haben.

Um marode Straßen und (Geh-)Wege sanieren zu können, nimmt die Stadt Burgau 2021 mehr Geld in die Hand als in den vergangenen Jahren. „Modellcharakter“, so Bürgermeister Martin Brenner ( CSU) im Bauausschuss, könnte die Sanierung des Gehwegs an der Mühlstraße haben.

Die Mitglieder des Bauausschusses haben dem Stadtrat einstimmig empfohlen, im kommenden Jahr rund 630000 Euro für die Sanierung schadhafter Straßen und Gehwege einzuplanen. Bislang waren es jährlich etwa 500000 Euro. Durch die Erhöhung der Gelder solle ein „Sanierungsstau“ vermieden werden, erklärte die Stadtverwaltung in der Sitzungsvorlage des Ausschusses.

Bereits beschlossen ist der Umbau der Kreuzung Frauenstraße/Markgrafenstraße. Die Kosten liegen bei etwa 85000 Euro. In seiner Eigenschaft als Seniorenbeauftragter bat SPD-Rat Manfred Kramer darum, bei der Neugestaltung von Kreuzungen grundsätzlich die Bordsteine abzuflachen, um Menschen, die auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen sind, das Überqueren der Straßen zu erleichtern.

Gehweg an Burgauer Mühlstraße ist in keinem guten Zustand

In keinem guten Zustand ist der gepflasterte Gehweg an der Mühlstraße. Denkbar wäre, so Stadtbaumeister Werner Mihatsch, die Pflastersteine zu entfernen und einen anderen Belag auf dem Gehweg aufzubringen. In einer zweiten Variante könnten die Pflastersteine abgefräst und damit leichter begehbar gemacht werden. Noch Ende Oktober soll auf dem Gehweg eine „Musterfläche“ angelegt werden, damit sich Ratsmitglieder und Bürger ein Bild machen können. Möglicherweise könne das „Modellcharakter für ähnliche Maßnahmen in der Zukunft haben“, so der Bürgermeister.

Wegen einiger kleinerer Änderungen muss der Bebauungsplan „Gewerbegebiet Industriestraße“ noch einmal öffentlich ausgelegt werden. In einer Stellungnahme hatte das Landratsamt erklärt, angesichts der Lärmwerte in dem Gebiet könnten in den Gebäuden generell keine Betriebsleiterwohnungen eingerichtet werden.

Dem folgt die Stadt nicht ganz. In ruhigen Teilbereichen könnten Wohnungen durchaus ihren Platz finden. Angesichts dessen wird die Stadt den Plan erneut öffentlich auslegen.

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