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Eishockey-Landesliga

08.11.2019

Burgauer Problemfelder sollen jetzt zu Komfortzonen werden

Die Burgauer Eisbären auf der Suche nach Überzahl-Toren: Erhält die erste Reihe mit Dennis Tausend bei diesen Gelegenheiten zu wenig Eiszeit?

Der Weg zu Platz vier ist weit für die Eisbären. In welchen Bereichen sich die Burgauer schnell verbessern möchten.

Gegen zwei Teams, die am Saisonende nicht unbedingt unter den besten vier der Eishockey-Landesliga Gruppe 2 erwartet werden, tritt der ESV Burgau zu seinen nächsten Spielen an. An diesem Freitag, 8. November (ab 19.30 Uhr) gastieren die Eisbären in Peißenberg bei den Nature Boyz Forst und am Sonntag, 10. November, empfangen die Markgräfler den SC Reichersbeuern. Diese Begegnung beginnt um 18 Uhr.

Das Ziel bleibt die Aufstiegsrunde

Um am Ende der Vorrunde einen Platz in der Aufstiegsrunde zu ergattern, ist das Erreichen des vierten Platzes nötig. Diese Aufstiegsrunde ist das erklärte Ziel der ESV-Verantwortlichen. Dazu müssen die Eisbären aber noch zwei Teams mehr hinter sich lassen als bisher, denn derzeit belegt der ESV Burgau nur den sechsten Rang. An der Spitze stehen mit Ulm, Kempten und Buchloe drei Teams, die dort auch erwartet wurden. Vierter ist derzeit der SC Reichersbeuern und auf dem fünften Platz steht der EHC Bad Aibling. Gegen Bad Aibling und Reichersbeuern haben die Eisbären in dieser Saison noch nicht gespielt. Siege gegen direkte Konkurrenten um einen vorderen Platz zählen doppelt. Ein Erfolg über den SC Reichersbeuern wäre auf dem Weg zum vierten Platz also wichtig.

Zuvor jedoch sollten die Burgauer die Aufgabe gegen die Nature Boyz Forst unbedingt seriös angehen und den Gegner keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Die Nature Boyz haben in dieser Spielzeit bisher zwei Siege eingefahren. Beide Duelle gegen den TSV Farchant entschieden sie für sich. Aber auch gegen Topteams zogen sich die Oberbayern gut aus der Affäre. Gegen Ulm verloren die Forster nur knapp 3:4 und gegen Buchloe gab es zwar eine 5:9-Niederlage, die fünf Treffer gegen eines der besten Defensivteams der Liga sprechen aber für sich.

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Den Rückkehrern fehlt noch die Bindung

In den beiden anstehenden Partien können die Rückkehrer David Tomecko und Boris Drozd den Eisbären sicher noch besser helfen als bei ihrem ersten Auftritt am vergangenen Sonntag gegen Buchloe. Drozd und Tomecko waren erst am Samstag nach einer stundenlangen Autofahrt in Burgau angekommen. Außerdem fehlte noch die Feinabstimmung innerhalb der Reihen. Doch in den Trainingseinheiten dieser Woche wurde am Feintuning gearbeitet.

Was die Fans kritisieren

Trainiert haben die Eisbären auch das Überzahlspiel. In dieser Spielzeit ist das Powerplay das große Problem. Gegen den ESV Buchloe ließen die Eisbären einige Überzahlsituationen geradezu fahrlässig aus. Vom fachkundigen Burgauer Publikum wurde moniert, dass bei diesen Überzahlsituationen nur ganz selten der erste Block mit David Zachar, Dennis Tausend und David Ballner auf dem Eis war. Beim ESV Buchloe lief bei derartigen Chancen sofort die beste Angriffsformation um Alexander Krafczyk, Robert Wittmann und Michal Telesz auf. Das Ergebnis waren zwei schnelle Überzahltore der Ostallgäuer.

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