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Kötz

10.11.2019

CSU nominiert Michaela Hus als Bürgermeister-Kandidatin

Michaela Hus will Kötzer Bürgermeisterin werden.
Bild: G. Haid/CSU

Die 43-Jährige sieht Familien, Vereine und die Digitalisierung als Schwerpunkte. Was ihr außerdem wichtig ist.

Einstimmig hat der CSU-Ortsverband Kötz Michaela Hus als Bewerberin für die Bürgermeisterwahl am 15. März 2020 nominiert. Landratskandidat und Minister Hans Reichhart sprach sich für die Unterstützung der 43-Jährigen aus, die sich mit auch den Themenschwerpunkten Familien und Vereine als Bürgermeisterin empfehlen will.

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Sie stammt aus dem Günzburger Stadtteil Riedhausen, lebt allerdings seit 2009 in Kötz. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne. Seit 22 Jahren ist sie als Verwaltungsangestellte im Landratsamt Günzburg beschäftigt. Nach ihrer Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin war sie zunächst für das Controlling und die Fachadministration des Amtes für Kinder, Jugend und Familie zuständig. Heute ist sie dort als Teamleiterin für den Bereich Beistandschaft und Unterhaltsvorschuss verantwortlich.

Auch ihre Persönlichkeit qualifiziere sie für das Amt

Durch ihre langjährige berufliche Erfahrung und Kompetenz kenne sie die verschiedenen kommunalen Herausforderungen, heißt es in der Pressemitteilung. Neben ihren Fachkenntnissen und Fertigkeiten qualifiziere sie ihre Persönlichkeit für das Amt der Bürgermeisterin. Die zweifache Mutter möchte ihren Schwerpunkt im sozialen Bereich setzen. Hier möchte sie die Familien stärken und die Kindertagesbetreuung bedarfsgerecht vorhalten und ausbauen.

CSU nominiert Michaela Hus als Bürgermeister-Kandidatin

„Da ist die Gemeinde bereits auf einem guten Weg“, betonte die CSU-Bürgermeisterkandidatin bei ihrer Rede während der Nominierungsversammlung. Hus möchte auch ein betreutes Wohnen mit Tagesbetreuung für Senioren schaffen. Dies sei bereits in einigen Gemeinden vorbildlich installiert. „Unsere älteren Mitbürger sollten so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, um nicht entwurzelt zu werden. Gleichzeitig könnten wir so die Familienangehörigen von Pflegebedürftigen entlasten und den Kötzern eine Alternative zur Heimunterbringung bieten.“

Ein großes Lob für die Vereinsarbeit in Kötz

In ihrer Rede lobte die Bürgermeisterkandidatin ausdrücklich die Vereinsarbeit in Kötz. „Diese ehrenamtliche Hilfe leistet in vielen Bereichen eine unverzichtbare Arbeit für das Gemeinwesen. Das Kötzer Vereinsleben ist mir eine Herzensangelegenheit und muss gefördert und erhalten werden.“ Sie stellte in Aussicht, dass sie sich als Bürgermeisterin auch finanziell für die Ehrenamtlichen einsetzen würde.

Auch die Digitalisierung ist ihr ein Anliegen. So sollen vor allem Leistungen des Bürgerservices stärker digitalisiert werden. Bestimmte Online-Dienste könnten in einer App verfügbar werden. „Alle sollen jederzeit den Zugang zum Rathaus auch außerhalb der Öffnungszeiten haben.“ Hus möchte die Kötzer in persönlichen Gesprächen näher kennenlernen. Im Januar sind drei Bürger- und Kandidatendialoge geplant, am 8. Januar im Gasthaus Stern in Großkötz, am 13. im Feuerwehrhaus Kleinkötz und am 14. im Feuerwehrhaus Ebersbach. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. (zg)

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