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Kommunalwahl

30.12.2019

CSU will in Jettingen-Scheppach wieder stärkste Fraktion werden

Der CSU-Ortsverband Jettingen-Scheppach hat seine Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2020 nominiert.
Bild: CSU-Ortsverband/Bethke

Der Ortsverband in Jettingen-Scheppach nominiert seine 20 Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2020 und stellt seine Ziele für die kommenden sechs Jahre vor.

„Ein großer Tag für die örtliche CSU und den Markt Jettingen-Scheppach“, so leitete der Ortsvorsitzende Hermann Högel die Nominierungsversammlung für die 20 Kandidaten zur Kommunalwahl im März 2020 ein. Bereits in einer eigenen Aufstellungsversammlung war Michael Fritz einstimmig zum CSU-Bürgermeisterkandidaten gekürt worden.

Bürgermeister Hans Reichhart zeigte sich erfreut: Dem Ortsverband sei mit der vorgelegten Kandidatenliste ein „großer Wurf“ gelungen.

16 Männer und vier Frauen aus allen großen Ortsteilen

Die Kandidaten kommen aus allen großen Ortsteilen, 16 Männer und vier Frauen sind darunter. Von den neun derzeit amtierenden Räten stellen sich sieben zur Wiederwahl. „Sie bringen gemeinsam die nötige Erfahrung ein, auf die sich der neu formierte Gemeinderat sowie Michael Fritz als designierter neuer Bürgermeister stützen können.“

CSU will in Jettingen-Scheppach wieder stärkste Fraktion werden

Das prominenteste Mitglied der Liste ist Staatsminister Hans Reichhart, der dem Marktrat seit zwölf Jahren angehört. Von 30 bis 67 Jahren reicht die Altersspanne der Bewerber, das berufliche Spektrum ist breit gestreut. Barbara Lenzgeiger brachte es zum Ausdruck: „Auf der Liste der CSU finden sich erfreulich viele engagierte junge Bürger.“ Einstimmig fand die Liste die Zustimmung der Mitgliederversammlung.

Seit 50 Jahren stellt die CSU den Bürgermeister

„Wir werden mit einer starken Fraktion wieder in den Marktrat einziehen“, war sich Hermann Högel, bisher Zweiter Bürgermeister, sicher. Er verzichtete ebenso auf eine erneute Kandidatur wie Fraktionsvorsitzender Josef Seibold. Dem war es vorbehalten, die Arbeit der CSU-Fraktion darzustellen. Gemeinsam mit Bürgermeister Hans Reichhart sei es gelungen, den Markt in den vergangenen Jahren an „die Spitze der Entwicklung“ zu bringen. „Dieser Markt trägt unverkennbar die Handschrift der CSU.“ Seit der Gründung des Marktes vor 50 Jahren stellt sie den Ersten und Zweiten Bürgermeister sowie stets die größte Fraktion.

Bürgermeisterkandidat Michael Fritz (Lesen Sie dazu: Michael Fritz will Bürgermeister werden)präsentierte ein umfangreiches Wahlprogramm. „Die Menschen hier im Markt sollen an der guten Entwicklung teilhaben.“ Maßvolle Steuer-und Gebührensätze und kräftige Zukunftsinvestitionen könnten den Alltag der Menschen bereichern. So sollen die Ortskerne belebt, Orte der Begegnung geschaffen, Bauland für Familien bereitgestellt und die Wege zu Ärzten und Apotheken kurz gehalten werden.

Neue Sporthalle für die Sportvereine

„Unsere Vereine verdienen für die herausragende ehrenamtliche Arbeit verstärkte Förderung.“ Mit den Plänen für eine neue Sporthalle könnten für die Sportvereine neue Impulse gesetzt werden (Lesen Sie dazu: Nun ist hier sogar eine Dreifach-Sporthalle eine Option). Das reiche kulturelle Leben müsse „am Blühen“ gehalten werden. Kinderbetreuung und Schulen verdienten auch künftig die besondere Aufmerksamkeit. Die Verkehrsabläufe innerorts ließen sich optimieren.

Am Jettinger Bahnhof sollen die Pläne für eine geregelte Parksituation zügig umgesetzt werden (Lesen Sie dazu: Entsteht bald ein Park-and-ride-Platz am Jettinger Bahnhof?) . Radler bräuchten im Ort eine klare Lenkung und gefährliche Kreuzungspunkte wie an der Bahnhofsstraße sollen entschärft werden. Durch ein effektives Leerstandsmanagement sollen innerörtliche Bauflächen leichter verfügbar gemacht werden. „Auch weiterhin sollen sich unsere Senioren bei gesellschaftlichen Treffen eingebunden fühlen. Darüber hinaus werden wir Menschen in schwierigen Lebenssituationen wie Pflegebedürftige oder Demenzerkrankte mit verstärkten Hilfsangeboten in den Blick nehmen und passgerechte Wohnformen fördern“, versprach Fritz. (zg)

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