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Mobilität

15.11.2019

Carsharing gibt es künftig nicht nur in Burgau

Mit solch einer Karte oder einer Handy-App lässt sich das Auto entriegeln.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Der Standort am Rathaus in Burgau erfüllt noch nicht die Erwartungen. Er wird bald ergänzt um einen in Haldenwang.

Vor ziemlich genau einem Jahr hat die Deggendorfer Firma Mikar ihren ersten Carsharing-Standort in Bayerisch-Schwaben eröffnet. Seither steht ein Siebensitzer vom Typ Nissan e-NV 200, der elektrisch fährt, an einer Ladesäule der LEW am Burgauer Rathaus. Wie Geschäftsführer Karl-Heinz Kaiser auf Anfrage unserer Zeitung erklärt, hätten sich die Erwartungen noch nicht zu 100 Prozent erfüllt: Das Auto stehe noch zu oft dort. Bisher wurde das Fahrzeug demnach für 1677 Stunden ausgeliehen und 2600 Kilometer gefahren. 32 Nutzer haben sich registriert, die den Wagen ausleihen. „Da ist sicher noch einiges an unausgeschöpftem Nutzerpotenzial vorhanden, besonders wenn es um die kurzzeitige Nutzung des E-Fahrzeuges geht.“

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Grundsätzlich stelle man an allen Standorten fest, dass Elektrofahrzeuge meist im Stundentakt und für kurze Strecken genutzt werden. Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb würden für längere Zeiträume und längere Strecken gebucht. Man werde nun versuchen, den Wagen bekannter zu machen. Eine Standortgarantie habe man ohnehin für vier Jahre gegeben.

Nicht weit entfernt wird jedenfalls am 9. Dezember ein weiteres Fahrzeug stationiert. Nachdem die Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang auf die Firma zugekommen sei und Interesse angemeldet habe, werde man diesem Wunsch nachkommen und am dortigen Rathaus einen Renault Master Neunsitzer vorhalten, der besonders für längere Fahrten mit viel Gepäck geeignet sei. Alle Bürger, egal woher sie kommen, dürfen sich für den Wagen registrieren und ihn nutzen. Der Standort sei als Ergänzung für den am Burgauer Rathaus gedacht, den man wegen seiner guten Erreichbarkeit nach wie vor für ideal halte, erklärt Karl-Heinz Kaiser. (cki)

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