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Jettingen-Scheppach

03.10.2019

Christoph Böhm will Bürgermeister von Jettingen-Scheppach werden

Christoph Böhm tritt für die Freien Wähler bei der Kommunalwahl 2020 als Bürgermeisterkandidat in Jettingen-Scheppach an.
Bild: Wolfgang Kahler

Die Freien Wähler präsentierten in der Sitzung des Marktgemeinderats Jettingen-Scheppach ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020.

Mit einem Überraschungscoup im Marktrat haben die Freien Wähler Jettingen-Scheppach ihren Bürgermeisterkandidaten für die kommende Kommunalwahl präsentiert. Es ist Christoph Böhm, der Fraktionschef der FUW im Gremium und zugleich Ortsvorsitzender. Die Christsozialen halten ihren Kandidaten vorerst noch unter geheim.

Erst unter Punkt Verschiedenes in der Sitzung des Marktrates am Dienstagabend hat Hans Reichhardt die Initiative ergriffen. Der stellvertretende Vorsitzende der sechsköpfigen FUW-Fraktion sagte: „Es ist nun an Zeit die Spekulationen über einen möglichen Bürgermeisterkandidaten zu beenden.“

In Jettingen-Scheppach stehen große Veränderungen an

In Jettingen-Scheppach stünden im Marktgemeinderat große Veränderungen an, sagte Reichardt. Einige lang gediente Gemeinderäte würden nicht mehr antreten und der derzeitiger Bürgermeister Hans Reichhart gehe nach 18 Jahren in den Ruhestand. Es werde also ab Mai 2020 definitiv eine neue Person an der Spitze der Rathausverwaltung des Marktes geben. Die Freien Wähler hätten letztmalig vor 18 Jahren einen Bürgermeisterkandidaten gestellt. Bei der Wahl 2020 werde sich mit Fraktionschef Christoph Böhm deshalb wieder ein Kandidat aus den Reihen der Jettinger FUW der Wahl zum Bürgermeister stellen. In fast zwölf Jahren als Marktgemeinderat habe er viel kommunalpolitische Erfahrung sammeln können, sagte Reichardt: Böhm wurde vom erweiterten Vorstand der FUW vergangene Woche einstimmig zum Kandidaten berufen.

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Damit war die Vorstellung im Marktrat aber auch schon vorbei, denn Böhm bekam keine Gelegenheit mehr, selbst einige Worte zur Kandidatur zu sagen. Bürgermeister Hans Reichart erklärte, es werde sicher auch Kandidaten von CSU und Jungbürgern geben, die demnächst bekannt gegeben würden. Dann ging zur nächsten Wortmeldung über. Gegenüber unserer Zeitung sagte Böhm, der Zeitpunkt der Vorstellung sei so gewählt worden, weil die FUW damit gerechnet habe, auch die CSU würde aus der Deckung kommen und einen Kandidaten präsentieren. Der FUW-Vorsitzende ist 53 Jahre alt und diplomierter Maschinenbauingenieur. Er arbeitet in Günzburg bei dem Trinkwasser-Spezialisten Wallace und Tiernan. Er ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.

Schon mit 14 hat er sich für Politik interessiert

Die Entscheidung für die Kandidatur sei nicht zuletzt aus dem Grund gefallen, weil viele Bürger ihn dazu ermuntert hätten. Der Fraktionschef hat sich schon mit 14 Jahren für Politik interessiert und war früher Mitglied der CSU-Nachwuchsorganisation Junge Union. Die Entscheidung zur Kandidatur sei nicht kurzfristig erfolgt, sondern ein längerer Prozess gewesen und mit Familie und Arbeitgeber abgestimmt.

Lesen Sie dazu auch: Kommunalwahl: Viele neue Gesichter in den Rathäusern

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