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Leipheim

28.03.2020

Coronavirus: In Leipheim entsteht ein Testzentrum

Auf den ersten Blick fällt nichts auf. Aber wer genau hinsieht, kann erkennen, dass mit Pylonen und Trassierbändern eine Strecke für die Ein- und Ausfahrt in die Halle des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs eingerichtet worden ist.
Bild: Bernhard Weizenegger

Warum auf dem Gelände des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs auch eine Fieberstation eingerichtet wird. Und wie die Bundeswehr hilft.

Derzeit wird auf dem Gelände des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises Günzburg in Leipheim, Schleifstraße 5, bei Bedarf ein Testzentrum „Coronavirus – Covid-19“ betrieben. Der nächste Testzeitraum ist an diesem Sonntag, 29. März, von 9 bis 13 Uhr und dann voraussichtlich wieder am Dienstag. Geplant ist, die Einrichtung dauerhaft zu betreiben, wie es in einer Mitteilung des Landratsamtes heißt.

Ein Rachenabstrich wird derzeit nur von Personen gemacht, bei denen eine Testung durch das Gesundheitsamt am Landratsamt Günzburg angeordnet wurde. Aber auch hier werden sich für die Zukunft Änderungen ergeben: Geplant ist, dass auch Abstriche, die durch die unter der Telefonnummer 116117 erreichbare Kassenärztliche Vereinigung vorgenommen werden, an diesen Standort verlagert werden sollen. Diese Maßnahme soll mehr Testungen und diese auch mit kürzeren Wartezeiten ermöglichen.

Im Abstrichzentrum warten die zu testenden Personen im Auto

Damit der notwendige Abstand gewahrt wird, werden die geladenen Personen in ihren Autos warten, wie das auch schon beim temporär aufgebauten „Abstrichzentrum 2“ in Ichenhausen der Fall war. Kräfte des Technischen Hilfswerks, des Roten Kreuzes und der Bundeswehr sind zur Hilfestellung vor Ort. Bürger, die keine Möglichkeit haben, das Testzentrum anzufahren, werden auch künftig weiterhin durch die Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung zu Hause getestet.

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Um die Hausärzte im Landkreis zu entlasten, ist geplant, auf dem Gelände des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs zusätzlich eine „Fieberstation“ einzurichten. Hierzu wird derzeit versucht, entsprechendes medizinisches Personal zu gewinnen. In der Fieberambulanz sollen Personen, die getestet wurden und Symptome wie Fieber, Husten, Schnupfen aufweisen, die Möglichkeit haben, einen Arzt zu sprechen. Hierzu wurde bereits durch die Bundeswehr ein Behandlungscontainer vom Standort Hammelburg nach Leipheim verlegt. (zg)

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