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Leipheim

12.05.2018

Das Gartenhallenbad bleibt wohl, wo es ist

Das Gartenhallenbad wird vermutlich in Leipheim bleiben - die Generalsanierung der Einrichtung hat sich als kostengünstigste Lösung erwiesen.
Bild: Bernhard Weizenegger

Die Generalsanierung schneidet unter vier Lösungsmöglichkeiten am besten ab.

Das bestätigte er gestern unserer Zeitung.

Über vier Vorschläge befand der Zweckverband zum Schluss, drei davon waren Neubauten: An der B16 in der Nähe der Grundschule Südost in Günzburg, beim Günzburger Waldfreibad und in Leip-heim am Ort des jetzigen Gartenhallenbades. Am besten schnitt die günstigste Variante ab: die Generalsanierung, für die nach Kostenschätzungen um die 14 Millionen Euro aufgewendet werden müssen. Die Baukosten für ein neues Hallenbad liegen etwa 50 Prozent höher.

Bei der Bewertung wurden laut Kiermasz „weiche Faktoren“ wie die Bedarfsabdeckung, Ökologie, Tourismus, Erreichbarkeit und Grundstückseigenschaften gewichtet. Das alles machte zusammen 40 Prozent des Gesamtergebnisses aus, das zwischen einem Punkt und fünf Punkten, was das bestmögliche Ergebnis ist, liegt.

60 Prozent beziehen sich auf finanzielle Kriterien. Dafür war der Mittwoch der entscheidende Tag, denn an jenem Tag wurde im Landratsamt bekannt, welche Eigenmittel die Gemeinden bereit sind, für eine bestimmte Standortvariante aufzubringen. Der Verband hat Angebote für drei Zukunftsoptionen in einem Gesamtwert von 7,45 Millionen Euro (bezogen auf 30 Jahre Betriebszeit) erhalten. Dabei handelt es sich um einmalige und um jährliche Zuwendungen. Verbandsvorsitzender Kiermasz ist der Gemeinde Bibertal und den Städten Günzburg und Leipheim dankbar, dass sie mit ihren angebotenen Standortbeiträgen bewiesen haben, „dass großes Interesse an einer guten und für alle Partner tragfähigen Lösung besteht“. Er ist optimistisch, dass es am 6. Juni zu einer Entscheidung kommt, die möglichst alle mittragen. Seine Zuversicht speist Kiermasz aus der ergebnisoffenen Prüfung sowie den vom Zweckverband einvernehmlich gewichteten und bewerteten wirtschaftlichen und sonstigen Kriterien. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit ist am 6. Juni nötig, damit die Generalsanierung verwirklicht werden kann.

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