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Roßhaupten

21.01.2019

Das „Schwalbennest“ ist jetzt fertig gebaut

Fröhliche Gesichter um Leiterin Carmen Feigl, Kindergartenreferent Ralf König und Röfingens Bürgermeister Hans Brendle (hinten in der Mitte, von links).
Bild: Peter Wieser

Der Roßhauptener Kindergarten bietet mehr Platz für die Buben und Mädchen. Am Sonntag gab es einen Tür für kleine und große Besucher.

Im Jahr 2014 waren es gerade einmal 22 Kinder, die den Roßhauptener Kindergarten „Schwalbennest“ besuchten. Von den damals noch zwei bis drei Erzieherinnen hat sich die Zahl heute auf sieben erhöht und die der Kinder ist inzwischen auf 35 angestiegen. Am Sonntag wurden die neu gebaute Kinderkrippe sowie der gleichzeitig mitsanierte Kindergartenaltbau offiziell seiner Bestimmung übergeben. Dass am rund 1,45 Millionen Euro teuren Projekt kein Weg vorbeigeführt hatte, wurde aus den Worten von Röfingens Bürgermeister Hans Brendle deutlich. „Die Eltern aus der Gemeinde fanden in der nächsten Umgebung zunehmend keine freien Krippenplätze mehr.“

In den benachbarten Orten seien diese aufgrund Eigenbedarfs ebenfalls ausgebucht gewesen. 2016 erteilte das Landratsamt die Genehmigung für eine temporäre Kinderkrippe zur Betreuung von Kindern im Alter von einem bis drei Jahren. Noch im selben Jahr fasste der Röfinger Gemeinderat den Grundsatzbeschluss zum Neubau einer Kinderkrippe. Kindergartenreferent und Zweiter Bürgermeister Ralf König blickte zurück auf den weiteren Verlauf, von den ersten Vergaben bis zum Einzug am 8. Januar in das neue Gebäude und dann in den sanierten Kindergarten. Das Wichtigste seien die Kinder, betonten Staatsminister Hans Reichhart und Landtagsabgeordneter Alfred Sauter (beide CSU), der die Kinderbetreuung als eine unverzichtbare Bildungseinrichtung bezeichnete, in ihren Grußworten.

Die Einrichtung kann kein Ersatz für die elterliche Umarmung sein

Am Vormittag segnete Pater Polycarp Ibekwe die Einrichtung, erinnerte aber gleichzeitig daran, dass diese niemals ein Ersatz für die elterliche Umarmung sein könne. Am Nachmittag, beim Tag der offenen Tür, waren es dann die Kindergarten- und Krippenkinder zusammen mit ihren Eltern, die von ihm den Segen erhielten. „Wunderschön“, meinte eine Gruppe aus vier älteren Damen aus Roßhaupten zu den Räumlichkeiten. Die luftige und helle Bauweise gefalle ihnen sehr gut, sagten Martina und Alfred Schmid aus Röfingen und ihre vierjährige Tochter Lena gehe gerne hin.

Die großzügigen Fenster an der Westseite geben den Blick zur Kirche St. Leonhard frei und von der Schulstraße aus ist die Größe des Neubaus auf den ersten Blick gar nicht erkennbar. In der bisherigen Einrichtung waren Küche, Personalraum und Büro in einem kleinen Raum untergebracht. Mit dem Neubau wurde für den Kindergarten eine Küche mit Essensraum angebaut und in ihm selbst befinden sich nun mit der Kinderkrippe ein Personalraum und ein Büro für die Leitung der gesamten Einrichtung. Insgesamt ist das Gebäude um mehr als 280 Quadratmeter größer geworden und bietet von 7.15 bis 15 Uhr, freitags bis 13.15 Uhr, Platz für bis zu 50 Kindergarten- und 15 Krippenkinder.

Mit weiteren Kindern ist zu rechnen

Diesen wird die Gemeinde Röfingen auch benötigen. Denn im Hinblick auf die Erschließung des neuen Baugebiets „Am Kirlesberg Ost“ und mit 31 Bauplätzen werden die Kinderzahlen weiter steigen. Die Gemeinde sei sehr offen für die Planungen und für die Zukunft der Kinder gewesen, lobte Kindergartenleiterin Carmen Feigl. Dies sei nicht überall selbstverständlich. Lob erhielt auch Hausmeister Josef Huttner.

Er hatte in der Bauphase zwei Kindergärten zu betreuen: den jetzigen und den im Röfinger Rathaus, wo die Kinder etwa ein halbes Jahr übergangsweise untergebracht waren. „Dort haben wir uns ebenfalls wohlgefühlt“, sagte Kindergartenmitarbeiterin Anja Kubina.

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