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02.09.2019

Das wird am „Tag des offenen Denkmals“ geboten

Die Friedenskapelle in Waldheim ist Teil des Denkmaltags.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Vom Brauereimuseum Autenried bis zum Kloster Wettenhausen gibt es im Landkreis viel zu erleben.

Beim „Tag des offenen Denkmals“ können am Sonntag, 8. September, wieder Baudenkmäler der Heimat besichtigt und „erlebt“ werden. Dieses Jahr lautet das Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Kultur“. Eine Übersicht.

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Autenried Das Brauereimuseum ist an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Es ist im Dachgewölbe des Brauereigasthofes eingerichtet und so aufgebaut, dass Besucher den Rundgang durch die 170 Quadratmeter große Ausstellung auch ohne Führung machen können. Zu sehen sind unter anderem eine historische Brauanlage, heimatgeschichtliche Raritäten und Dokumente sowie der große Eichen-Dachstuhl aus dem 16. Jahrhundert. Bitte einfach bei der Ankunft an der Rezeption anmelden. Eine Einkehrmöglichkeit besteht im Brauereigasthof.

Das Ikonenmuseum kann von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. In der Dauerausstellung des größten Museums dieser Art außerhalb orthodoxer Länder erwarten die Besucher rund 2000 Ikonen, Metallarbeiten, Holzschnitzereien, Elfenbeine, Stickereien und kirchliche Gewänder, die einen Eindruck von ostkirchlicher Kunst vermitteln.

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Günzburg Im Heimatmuseum Günzburg bietet Museumsleiter Raphael Gerhardt von 14 bis 17 Uhr Führungen durch die neue Ausstellung „Gontia – Die Römer in Günzburg“ an.

Ichenhausen Das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen, das von 10 bis 17 Uhr seine Pforten öffnet, wurde im Herbst 2018 grundlegend neu gestaltet. Jetzt lädt die Ausstellung nicht nur zu einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Schulgeschichte ein, sondern regt auch zum aktiven Mitmachen und Ausprobieren an. In neun Räumen werden die Besucher in die aufregende Geschichte des Lehrens und Lernens „entführt“. Zu besichtigen sind ferner die Ausstellungen: „Wie viel ist genug? – Eine Ausstellung rund ums Geld“, „Ichenhausener Hausgeschichten“ sowie die Kunstausstellung „Wasser“.

In der ehemaligen Synagoge in Ichenhausen, die von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet ist, wird unter anderem die Ton-Bild-Schau vorgeführt. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Mikwe, das rituelle Tauchbad, zu besichtigen. Der Jüdische Friedhof am südlichen Stadtrand oberhalb der Minigolf-Anlage kann zudem von 14 bis 15 Uhr besichtigt werden.

Die Historische Werkstatt „Zum alten Mayr“ in Ichenhausen lässt in die Berufswelt des Mechanikers in den 30er-Jahren eintauchen. Die über Transmission angetriebenen Maschinen sind aus dem vorigen Jahrhundert und bis heute funktionstüchtig. Führungen mit Horst Kaden gibt es zu jeder vollen Stunde unter dem Motto „Handwerk um die Jahrhundertwende“. Einkehrmöglichkeit besteht im Werkstattcafé. Geöffnet ist von 10 bis 18 Uhr.

In Ichenhausen wird eine Führung mit dem Titel „Als Gestriges modern und Marodes neu war – Neuerungen von einst im Ichenhausener Stadtbild“ angeboten. Stadtarchivarin Claudia Madel-Böhringer erwartet Interessierte um 14 Uhr am Changé-Platz beim Rathaus.

Kemnat Die Oldtimerfreunde Kemnat öffnen ihr „Museum im Dorf“ an der Bgm.-Faulbacher-Str. 9 in Kemnat von 13 bis 17 Uhr für alle interessierten Besucher. Geöffnet ist ansonsten jeweils am zweiten Sonntag des Monats von 13 bis 17 Uhr. Gruppen können das Museum weiterhin nach Voranmeldung bei Xaver Neuburger unter Telefon 08285/303 besuchen.

Stoffenried Die Kreisheimatstube in Stoffenried gewährt von 14 bis 17 Uhr Einblicke in fast vergessene regionale Traditionen.

Waldheim Die Friedenskapelle in Waldheim (Gemeinde Kammeltal) öffnet von 14 bis 16 Uhr ihr schmiedeeisernes Doppeltor, damit die Besucher die großzügige künstlerische Innenraumgestaltung aus der Nähe bewundern können. Die Rundkapelle liegt auf einem ehemaligen Bombenabwurf-Gelände mit elf Meter hohen Beobachtungstürmen, von denen einer heute als Glockenturm dient. Mit dem Vorsitzenden des Soldaten- und Kameradschaftsvereins Behlingen-Ried, Josef Miller, steht ein Ansprechpartner zur Verfügung, der Fragen zur Geschichte des Areals und der Entstehung des Mahnmals beantwortet.

Wettenhausen Das Kloster Wettenhausen ist von 10.15 bis 18 Uhr geöffnet. Eröffnet wird der Tag mit einem „Radler-Gottesdienst“, am gleichen Tag findet schließlich auch der Donautal-Radelspaß auf verschiedenen Routen und mit der Zentralveranstaltung in Burgau statt (wir berichteten). Ab 11 Uhr kann man mit einem musikalischen und kulinarischen Frühschoppen in den Tag starten, der einiges zu bieten hat: Es werden verschiedene Workshops und Aktionen angeboten, zum Beispiel das Ausprobieren verschiedener Drucktechniken, Flöße bauen, Kräutersalz selber herstellen, Handarbeiten mit Wolle und Knopfschmuck und mehr. Auch eine musikalische Schatzsuche und ein Walderlebnisparcours stehen auf dem Programm. Führungen gibt es im Kaisersaal, im Kreuzgang mit seinen Deckengemälden und auf dem Klosterdachboden. Die Dominikanerinnen laden zu Begegnungen und Gesprächen ein. (zg)

Das ausführliche Programm im Kloster gibt es unter www.klosterwettenhausen.de,weitere Informationen zum „Tag des offenen Denkmals“unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

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