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Landkreis

29.04.2015

Denksport und Geschicklichkeit

Beim Wettbewerb des Jugendrotkreuzes war auch Schauspielkunst gefragt: So sollten die Teilnehmer auch ein Theaterstück zur Gründung der Organisation aufführen.
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Beim Wettbewerb des Jugendrotkreuzes war auch Schauspielkunst gefragt: So sollten die Teilnehmer auch ein Theaterstück zur Gründung der Organisation aufführen.
Bild: Kornelius Launhardt

 Was die Mitglieder des Jugendrotkreuzes alles auf die Beine stellen

Beim Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes (JRK) konnten die Mitglieder von Wasserwachten, Schulsanitätsdiensten und des Jungendrotkreuzes aus dem gesamten Landkreis bei einem Stationenlauf quer durch Krumbach ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Von Geschicklichkeitsspielen über Allgemeinwissen, bis hin zur Theorie in Erster Hilfe waren die zehn Gruppen an jeder Station gefordert. Fünf Gruppen bestritten am Vormittag den Theorieteil, während weitere fünf einen kreativen und einen musischen absolvierten. Bei der ersten Station am Kneippbecken beim Krumbächle erwartete die Kinder und Jugendlichen eine Denksport-Aufgabe. Auf einem Biertisch lagen 20 Gegenstände, die sich die Teilnehmer merken sollten. Nun galt es, jeden einzelnen Gegenstand der Reihe nach aufzuzählen. Für jede richtige Antwort gab es einen Punkt. Bei der nächsten Station ging es ums Allgemeinwissen. Die Fragen variierten je nach Altersgruppe. Gefragt war hier zum Beispiel, in welchem Jahr die Reformation stattfand oder welches das zweitgrößte Bundesland Deutschlands ist. Bei der Spielestation galt es einen mit einem Seil am Hosenbund befestigten Kugelschreiber ohne Hilfe der Hände in eine Flasche zu bugsieren. Die anderen beiden Stationen beinhalteten Fragen rund ums Rote Kreuz und Erste Hilfe.

Neben den theoretischen Aufgaben gab es in der Krumbacher Dienststelle des DRK auch einen musischen Teil. Hier war die Kreativität der Teilnehmer gefordert. Jede Altersgruppe sollte ein kurzes Theaterstück zur Gründung des Roten Kreuzes nach der Schlacht von Solferino im Jahr 1859 zeigen. Die Kinder der Stufe eins bastelten hierzu Spielfiguren aus Socken. Die Teilnehmer der Stufe zwei bastelten ihre Figuren aus Kochlöffeln und die Gruppen der dritten Stufe bauten eine Marionette des Rotkreuzgründers Henry Dunant. Beim Basteln waren eine Menge Geschick und Vorstellungskraft gefragt. Besonders herausragende Leistungen zeigten hier die Gruppen der Stufe drei des Jugendrotzkreuzes Ziemetshausen und der Wasserwacht Thannhausen. Sie durften ihre einstudierten Stücke dann am Ende noch einmal in Anwesenheit der Ehrengäste und der anderen Teilnehmer präsentieren. Die beiden Gruppen konnten die Jury und das Publikum mit ihrer Kreativität und mit ihrer humorvollen Herangehensweise überzeugen.

Unter den Ehrengästen war auch die Stellvertreterin des Landrats, Monika Wiesmüller-Schwab. Sie betonte, dass das Jugendrotkreuz für den Landkreis sehr wichtig sei. Krumbachs früherer Bürgermeister und Rotkreuz-Kreisvorsitzender Georg Winkler schloss sich dem an: „Das ist schön, zu sehen, was das Jugendrotkreuz so alles auf die Beine stellt.“ Die Sieger der Bambinis und der Stufe eins des Jugendrotkreuz Ziemetshausen belegten in ihrer Kategorie jeweils den ersten Platz. Die Wasserwacht Krumbach konnte den Wettbewerb der Stufe zwei vor dem JRK Leipheim und dem Schulsanitätsdienst der Realschule Thannhausen für sich entscheiden. Den Sieg in der Stufe drei holte sich die Wasserwacht Thannhausen nur knapp vor der zweitplatzierten Gruppe des Jugendrotkreuz Ziemetshausen.

Alle Gewinner des Kreiswettbewerbs werden nun am 13. Juni für den Landkreis zum Bezirkswettbewerb in Thannhausen antreten. Vom dort kann es für die Teilnehmer über den Landes- und den Bundesentscheid bis zum europaweiten Wettkampf des Jugendrotkreuzes gehen.

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