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Futsal

11.01.2020

Der FC Gundelfingen ist schwäbischer Meister

Der Sieger: Landesligist FC Gundelfingen verteidigte den Schwaben-Titel.
Bild: Ernst Mayer

Wie der Titelverteidiger zum Sieg beim Hallenfußball-Turnier in Günzburg kommt und was die Spitzenfunktionäre im Fußball-Bezirk zufrieden stimmt.

Titelverteidiger FC Gundelfingen ist erneut schwäbischer Futsal-Meister. Im Finale des Turniers in der Rebayhalle in Günzburg schlug der Landesligist an diesem Samstag, 11. Januar, den TSV Bobingen 6:0. Neben dem Wanderpokal schnappte sich die Mannschaft von Trainer Martin Weng auch 500 Euro Siegprämie. Zum besten Torwart des Turniers wurde Adrian Schlotterer (TSV Bobingen) gewählt, den Preis für den besten Feldspieler erhielt Cemal Mutlu (SV Türkgücü Königsbrunn).

Das Finale der Frauen gewann an gleicher Stelle die SpVgg Kaufbeuren. Im Allgäuer Duell um die Schwaben-Krone besiegte der Spitzenreiter der Bezirksoberliga die klassentiefere SG Dietmannsried 1:0.

Auf dem Weg ins Finale spielt Bobingen super

Auf dem Weg ins Endspiel hatten die Bobinger ohne Wenn und Aber die beste Turnier-Leistung gezeigt. Unter anderem gewann der Bezirksligist sein Gruppenspiel gegen Gundelfingen 3:0. Fortan galt das Team von Coach Marco Di Santo nach Ansicht der meisten Experten in der Halle als Titelfavorit. Daran konnte auch der bis dahin grandios aufspielende Kreisklassist Türk Gücü Lauingen im Halbfinale nichts ändern. Eine Halbzeit lang hielt der größte aller Außenseiter dagegen, dann erzielte Adrian Schlosser den Führungstreffer für die Bobinger, die anschließend leichtes Spiel hatten und letztlich 7:0 siegten.

Der FC Gundelfingen ist schwäbischer Meister

Im zweiten Halbfinale tat sich der Titelverteidiger zunächst schwer, lag gegen beherzt anrennende Kicker des SV Türkgücü Königsbrunn zwischenzeitlich sogar im Hintertreffen. Fabio Kühn glich den Türkgücü-Führungstreffer von Erdinc Kaygisiz jedoch schnell aus, Janik Noller brachte die Grün-Weißen Mitte der ersten Halbzeit in Führung. Unmittelbar danach stellte Gundelfingen die aktive Spielbeteiligung ein, verteidigte den Vorsprung zunehmend glücklich und fiel erst wieder auf, als gegen zunehmend konfus agierende Königsbrunner in der Schlussphase zwei Kontertore zum 4:1-Endstand gelangen.

Die beste Form fürs Endspiel aufgespart

Im Endspiel sahen die nur noch wenigen in der Halle gebliebenen Zuschauer einen völlig anderen, viel besseren FC Gundelfingen. Augenscheinlich hatten sich die Grün-Weißen ihre beste Form bis hierhin aufgespart. Vom Anstoß weg drängten sie die Bobinger in die Defensive. Der Führungstreffer war nur eine Frage der Zeit. Als Bobingens Torwart Adrian Schlotterer ein Foul unterlief, gab's Sechsmeter und Michael Grötzinger netzte kompromisslos ein. Kurze Zeit später legte Maximilian Braun das 2:0 nach. Auch eine Auszeit brachte die gewohnte Spielruhe und Souveränität nicht mehr nach Bobingen zurück; möglicherweise war es am Ende auch eine Frage der Kraft. Die weiteren Treffer für Gundelfingen erzielten Janik Noller (2), erneut Maximilian Braun und Fabio Kühn.

Zuschauerentwicklung stabil

In der Spitze 1000 Besucher (darunter 650 zahlende) spiegelten das im Vorjahr erreichte Ergebnis und signalisierten den Verantwortlichen im Fußball-Bezirk, dass in Sachen Zuschauerschwund unter dem Hallendach das Schlimmste wohl überstanden ist. Futsal hat offenbar inzwischen seine feste Fangemeinde gefunden; dafür spricht neben den seit zwei Jahren stabilen Zahlen auch der Umstand, dass die Besonderheiten des Regelwerks keine anhaltenden Diskussionen im Publikum mehr auslösen. Turnierleiter Rainer Zeiser fasste aus Sicht der Spitzenfunktionäre zusammen: „Mit der Zuschauerzahl sind wir zufrieden, mit der Fairness und den Schiedsrichterleistungen sogar sehr zufrieden.“

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