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Landkreis Günzburg

31.05.2018

Der Krankenstand in und um Günzburg ist unverändert

Höher als der bayerische Schnitt ist der Krankenstand in der Region.

Die AOK Günzburg hat im Direktionsbereich die Daten ihrer Versicherten ausgewertet. Region liegt bei Krankheitstagen über dem bayerischen Durchschnitt.  

Die aktuelle Auswertung der AOK zum Krankenstand für 2017 zeigt: Im Landkreis Günzburg sind AOK-versicherte Arbeitnehmer kränker als im bayernweiten Vergleich. Mit 5,1 Prozent liegt der Krankenstand über dem Bayernwert von 4,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich im Landkreis genauso viele Beschäftigte krankgemeldet. Obwohl im vergangenen Jahr im Freistaat weniger Arbeitnehmer wegen einer Erkältung zu Hause bleiben mussten, waren Atemwegserkrankungen der häufigste Grund für eine Krankschreibung. 44,7 Krankmeldungen je 100 erwerbstätige AOK-Mitglieder gab es im vergangenen Jahr im Landkreis Günzburg wegen dieser Krankheitsart. Im Jahr zuvor waren es 43,5 Krankmeldungen. Demgegenüber entfielen auf Muskel- und Skeletterkrankungen 33,0, auf Erkrankungen des Verdauungssystems 16,3 und auf Verletzungen 17,1 Arbeitsunfähigkeitsfälle.

„Geht es um die Dauer der Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen von allen Krankheitsarten immer noch die meisten Ausfalltage“, bilanziert Hermann Hillenbrand, Direktor der AOK in Günzburg. Statistisch gesehen war deswegen 2017 jeder AOK-versicherte Arbeitnehmer aus dem Landkreis 6,4 Tage krankgeschrieben. 2,8 Fehltage ergaben sich aus Atemwegserkrankungen, 3,3 Krankheitstage wegen Verletzungen. Insgesamt war im Freistaat durchschnittlich jeder bei der AOK versicherte Arbeitnehmer 17 Kalendertage krank, im Landkreis Günzburg waren es im Schnitt 18,6 Tage.

Die AOK-Direktion Günzburg hat 2017 für die Lohnersatzleistung an Krankengeld rund 25 Millionen Euro verausgabt. Speziell geschulte Berater begleiteten die über 6000 Versicherten während der gesamten Dauer der Arbeitsunfähigkeit. „Neun von zehn Krankengeldbeziehern nehmen die AOK-Unterstützung in Anspruch“, so Hillenbrand.

Um arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden, unterstützt die Krankenkasse Firmen beim betrieblichen Gesundheitsmanagement. Allein im Direktionsbereich nutzen jährlich rund 171 Unternehmen diesen Service. Bayernweit waren es 2017 über 2800 Unternehmen.

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