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Erneuerbare Energien

21.09.2019

Der Solarpark kann kommen

Beim Umspannwerk in Offingen soll eine Fotovoltaik-Freifläche entstehen.
Bild: Peter Wieser

Gemeinde Gundremmingen muss dafür Flächennutzungsplan ändern

Damit die Firma Voltgrün aus Regensburg entlang der GZ 28 beim Umspannwerk in Offingen eine Fotovoltaik-Freiflächenanlage errichten kann, musste die Gemeinde Gundremmingen ihren Flächennutzungsplan ändern. In seiner Sitzung am Donnerstag fasste der Gundremminger Gemeinderat den Satzungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Solarpark GZ 28“.

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Das Areal, auf dem der Solarpark entstehen soll, umfasst rund 0,9 Hektar. Bei der Vorstellung der eingegangenen Stellungnahmen aus der Öffentlichkeit ging es im Großen und Ganzen lediglich um redaktionelle Änderungen. Abgehandelt wurde unter anderem die Stellungnahme des Regionalverbands Donau-Iller im Hinblick auf die bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen. Mit dem 110-Meter Korridor zu einer Kreisstraße und der Nachbarschaft zu einer Bahnlinie handelt es sich jedoch um eine sogenannte bevorzugte Fläche, bei der diese Kriterien überwiegen. Der Bebauungsplan muss vom Landratsamt noch genehmigt werden, Ziel der Firma Voltgrün ist, im Oktober mit den Arbeiten zu beginnen und im November diese fertiggestellt zu haben.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Aufstellung der Jahresrechnung 2018, womit für den Rechnungsprüfungsausschuss die Frist zur Prüfung beginnt. Im Anschluss informierte Kämmerer Christoph Zeh mit dem Finanzzwischenbericht über das erste Halbjahr 2019 zur Haushaltssituation im laufenden Haushaltsjahr. Zeh sprach, unter anderem aufgrund der erstmaligen Schlüsselzuweisungen, mit der geplanten Zuführung an den Vermögenshaushalt in Höhe von rund 13,5 Millionen Euro und einem Gesamtvolumen von knapp 39 Millionen Euro von einem Haushalt, wie man ihn nie mehr haben werde. Gleichzeitig kam zur Sprache, wie man künftig weiter investieren werde, aber auch Themen, wie der Bau des Mehrgenerationenhauses und die erforderlichen Maßnahmen bei der Eichbrunnenstraße, die bisher zurückgestellt worden waren.

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Weiter informierte Bürgermeister Tobias Bühler (CSU) über den geplanten Zweckverband Digitale Schulen im Landkreis Günzburg. In mehreren Sitzungen hatten die Vorsitzenden der Sachaufwandsaufträger der kommunalen Schulen im Landkreis, zumeist sind dies die Schulverbände, eine Zukunftslösung für die wachsenden Aufgaben an den Schulen im Bereich der Digitalisierung erarbeitet. Diese würden oftmals durch die Lehrkräfte übernommen. Bühler erörterte die Vorteile vor allem im Hinblick auf den hohen Aufwand bei der Wartung der Technik und Pflege der Software, aber auch durch einheitliche Beschaffungen an den einzelnen Schulen.

Von mehreren Seiten sei dazu ein Interesse bekundet worden. Nach derzeitigen Berechnungen würde die Umlage an den Zweckverband etwa einen Euro je Schüler im Monat betragen. Dies hängt jedoch noch von der Anzahl der tatsächlichen Verbandsmitglieder ab. Der Gundremminger Gemeinderat befürwortete einstimmig einen Beitritt und dass hierzu eine gemeinsame kommunale Lösung erarbeitet werden sollte. Für die kommenden Kommunalwahlen hat der Gundremminger Gemeinderat Maria Brenner zur Wahlleiterin und Karola Vorreiter zu deren Stellvertreterin berufen. Beide sind Mitarbeiterinnen der Verwaltungsgemeinschaft (VG). Die Wahlhelferentschädigung wurde auf Empfehlung der VG ebenfalls festgesetzt. Diese beträgt sowohl für die Kommunalwahl 2020, wie auch für die Bundestagswahl 2021, bei der Urnenwahl 100 Euro und bei der Briefwahl 80 Euro.

Weiter informierte Bürgermeister Bühler darüber, dass nach den Baumaßnahmen an der Umgehung diese voraussichtlich am kommenden Donnerstag wieder geöffnet werde.

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