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Günzburg

07.07.2020

Der Verkehr an dieser Kreuzung in Wasserburg wird neu geregelt

An der Kreuzung GZ 18/Ortsstraße in Wasserburg wird sich im Zuge der Bauarbeiten so manches ändern.
Bild: Michael Lindner

Plus In Wasserburg wird die „Horrorkreuzung“ GZ 18/Ortsstraße neu gestaltet. Was sich dort ändert und wie viel diese Maßnahme nicht nur für die Stadt Günzburg kostet.

Es sind eindeutige Worte, die Günzburgs Zweite Bürgermeisterin Ruth Niemetz (CSU) wählte. Sie bezeichnete auf der jüngsten Stadtratssitzung den Knotenpunkt GZ 18/Ortsstraße in Wasserburg als „Horrorkreuzung“. Und an dieser Situation habe sich in den vergangenen 30 Jahren nichts verändert – sehr zum Ärger vieler Anwohner. Doch damit ist bald Schluss. Die Kreuzung wird ein neues Gesicht bekommen.

Die markanteste Veränderung betrifft die Vorfahrtsregelung. Anstatt der bisherigen Verkehrsschilder wird in Zukunft eine Ampel den Verkehr regeln. Diese wird dauerhaft in Betrieb sein und nicht nur bei Bedarf. Stadtrat Ferdinand Munk (UWB) bezeichnete dies als den richtigen Weg. Zugleich wollte er wissen, ob man die Anlage problemlos in eine Bedarfsampel umprogrammieren könnte. Dies bestätigte Stadtbaumeister Georg Dietze.

Sehr unübersichtliche Situation an der Ortsstraße in Wasserburg

Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig sprach von einer sehr unübersichtlichen Situation an der Kreuzung. Durch die bevorstehenden Baumaßnahmen könne dies zum Positiven geändert werden. Durch entsprechende bauliche Maßnahmen sollen laut Jauernig das Miteinander des Verkehrs – also von Fußgängern, Radfahrern und des motorisierten Verkehrs – so gut und so sinnvoll wie möglich entwickelt werden. Deshalb kommt es im Bereich der Fußwege zu kleineren Anpassungen.

Der Verkehr an dieser Kreuzung in Wasserburg wird neu geregelt

Die geschätzten Kosten von etwa 178.000 Euro teilen sich der Landkreis Günzburg – vertreten durch das Staatliche Bauamt Krumbach – sowie die Stadt Günzburg untereinander auf. Der Landkreis übernimmt demnach circa 135.000 Euro. Die für die Stadt restlichen 43.000 Euro werden am Ende voraussichtlich nur etwa 21.500 Euro betragen, da bei der Regierung von Schwaben ein Antrag auf Förderung gestellt wird. Der derzeitige Fördersatz beträgt etwa 50 Prozent.

Gut angelegtes Geld für die Verkehrssicherheit in Wasserburg

SPD-Stadträtin Martina Haltmayer sprach von einem gut angelegten Geld für die Verkehrssicherheit, da vor allem die aktuelle Situation für Fußgänger verbesserungswürdig sei. Positiv sei zudem, die Umbaumaßnahmen an der Kreuzung mit den derzeitigen Kanalarbeiten zu verbinden.

Wie berichtet, sind seit Ende April die Denzinger und die Bubesheimer Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt – und zwar bis Ende des Jahres. Die Stadtwerke müssen die mehr als 60 Jahre alte Wasserleitung, die auch zu klein dimensioniert ist, dringend erneuern. Mehrere Rohrbrüche in den vergangenen Jahren machen diese Maßnahme dem Vernehmen nach unumgänglich. Es ist geplant eine Wasserleitung mit einem Durchmesser von 150 Millimetern auf einer Länge von 600 Metern neu zu verlegen. Die Stadtwerke investieren in die neuen Wasserleitungen etwa 600.000 Euro.

Alle Stadtratsfraktionen bedauerten die insgesamt acht Monate langen Sperrungen und baten alle Bürger um Verständnis. Zugleich betonten sie, dass es keine andere Option für diese Maßnahmen gebe. Der Stadtrat genehmigte die Kostenteilungsvereinbarung zur Erneuerung der Kreuzung GZ 18/Ortsstraße einstimmig.

Fotovoltaik Die Stadt Günzburg hat auf der Bruno-Merk-Sporthalle an der Maria-Theresia-Mittelschule eine Fotovoltaikdachflächenanlage errichtet. Ziel der Maßnahme ist es, den mit der 62,7 Kilowatt-Peak-Anlage erzeugten Strom selbst zu nutzen und damit die laufenden Betriebskosten zu reduzieren. Die Gesamtkosten für die Fotovoltaikanlage in Höhe von 55.000 Euro – ein Drittel davon trägt der Landkreis – sollen sich nach Berechnungen der Stadt innerhalb von acht Jahren amortisiert haben. In Günzburg hat der Stadtrat vor zwei Jahren einen Grundsatzbeschluss gefasst, wonach auf den in kommunaler Hand befindlichen Gebäuden verstärkt Fotovoltaikanlagen zu errichten sind – das ist nun auf der Bruno-Merk-Sporthalle geschehen.

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