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Handball Bayernliga Frauen

16.10.2020

Der VfL Günzburg feiert ein Wiedersehen unter besonderen Vorzeichen

Früher war Annelie Galgenmüller Leistungsträgerin im Günzburger Team. Nun kehrt sie mit den Regensburgerinnen in die Rebayhalle zurück.
Bild: Ernst Mayer

Die frühere Günzburgerin Annelie Galgenmüller spielt nun für das Bayernliga-Team des ESV Regensburg. Die Oberpfälzerinnen gastieren nun in der Rebayhalle.

In Bayern schaffen es nur ganz wenige Vereine, sowohl im männlichen als auch im weiblichen Bereich Spitzenhandball zu bieten. Der VfL Günzburg zählt dazu, der ESV 27 Regensburg nicht. Die Macher in der Oberpfalz haben sich auf Frauenhandball spezialisiert. Mit Erfolg. Ihre Erste spielt in der Dritten Liga. Für bayerische Damenmannschaften aktuell das Höchstmaß. Mit der Reserve dieses Aushängeschilds bekommen es nun die Günzburger Handballerinnen zu tun. Anpfiff zum Bayernliga-Heimspiel ist am Samstag, 17. Oktober, um 17.30 Uhr.

Punkte verloren, Respekt gewonnen

Die Spielerinnen aus der Oberpfalz sind mit einer 26:30-Niederlage gegen HT München in die Runde gestartet. Ein Beinbruch ist das nicht, schließlich werden die Ballwerferinnen aus dem „Hachinga Tal“ zum Favoritenkreis gezählt. Im Gegenteil: Das Ergebnis flößt eher Respekt ein, wenn man den Spielverlauf näher betrachtet. Bis zum 24:26 (55.) war die Partie komplett offen. Beste Werferinnen beim ESV waren Lucia Rau mit sechs und Annalena Kassler mit fünf Treffern. Ihre Kreise gilt es aus VfL-Perspektive zu begrenzen.

Ein Wiedersehen gibt es mit Annelie Galgenmüller, die einen Treffer erzielen konnte. Galgenmüller erlernte das Handball-Einmaleins beim VfL Günzburg und gehörte sofort nach der Jugend zu den Leistungsträgerinnen im Frauen-Team. Sowohl als robuste Innenverteidigerin als auch als durchsetzungsfähige Kreisläuferin fiel sie damals auf. Inzwischen hat es sie studienhalber in die Universitätsstadt verschlagen.

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Kehrt Martina Jahn ins Team zurück?

Beim VfL Günzburg wurde in den vergangenen Tagen die hohe 19:33-Niederlage in Ebersberg ruhig und sachlich besprochen. Niederlagen sind wichtige Lerneinheiten auf dem Erfolgsweg. Die Mannschaft hofft, dass Martina Jahn diesmal wieder mit von der Partie sein kann. Dadurch wären die Karten komplett neu gemischt, ein Trumpf mehr macht einiges aus.

Was Besucher wissen müssen

Ein bisschen verändert haben sich die Spielregeln für Karteninteressenten. Für das Spiel sind nur Sitzplätze zugelassen. Neben Saison-Dauerkarten können Einzeltickets online über einen Link auf der Homepage der Günzburger Handballer bestellt werden. Neuerdings dürfen auch Gruppen bis zu fünf Personen Plätze nebeneinander buchen. Was bleibt: Außerhalb des fest zugewiesenen Sitzplatzes gilt in der gesamten Halle Maskenpflicht. Zuschauer und Spielerinnen samt Funktionspersonal sollen sich getrennt halten. Auf der Tribüne besteht zwischen Einzelnen und Gruppen Abstandspflicht. (zg)

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