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03.03.2009

Der VfL ist nicht zu stoppen

Günzburg (ssch) - Aufmerksam saßen die Spielerinnen der HSG Würm-Mitte auf der Tribüne der Günzburger Rebayhalle. Eifrig notierten sie alles mit: Spielzüge, Trefferbilder und Laufwege der Handballerinnen des VfL Günzburg. Der ärgste Verfolger der Weinroten wollte sich eine Woche vor dem absoluten Spitzenspiel der Landesliga Süd vorab schon einmal ein Bild vom nächsten Gegner machen. Und er war beeindruckt. Denn die VfL-Frauen gewannen ihr Heimspiel gegen den Tabellendritten Neuaubing klar mit 26:21. Es war ein großer Schritt. Zumindest ein solcher in Richtung Relegation, denn der Zweite nimmt am Ende der Saison an Aufstiegsspielen zur Bayernliga teil. Und mit dem Sieg haben die Günzburgerinnen nun bereits sieben Punkte Vorsprung auf die Verfolger.

Zu Beginn der Partie merkte man beiden Mannschaften aber die Nervosität an. Zudem sorgten die beiden Schiedsrichter aus Bad Reichenhall mit vielen unverständlichen und kleinlichen Pfiffen dafür, dass keinerlei Spielfluss aufkam. Erst als Silvia Kuffner-Mayr und Heike Frank im VfL-Rückraum ihr Visier besser eingestellt hatten, setzten sich die Gastgeberinnen erstmals ab. Auch in der Abwehr bekam die Truppe der Trainer Robert Mayer und Harald Jekel die flinken Neuaubingerinnen immer besser in Griff. Dennoch reichte es nur zu einer knappen 12:11-Halbzeitführung. Weil das nötige Wurfglück fehlte.

Im zweiten Spielabschnitt lieferten sich beide Teams ein packendes Duell. Immer wieder schlichen sich in das Günzburger Spiel kurze Aussetzer ein. Und das nutzten die Neuaubingerinnen zu ihren Gunsten aus. 16:16 stand es in dieser Phase. Doch dann legten die VfL-Frauen einen Gang zu - allen voran Melanie Märkl und Kerstin Apel. Erstmals gelang es, sich auf 21:17 abzusetzen. Nun versuchten die Gäste die Weinroten mit einer offensiveren Deckungsvariante zu verunsichern. Was zunächst auch gelang. Doch nach einer Auszeit fanden die Gastgeberinnen wieder zu ihrem gewohnt schnellen und versierten Spiel zurück. "Vor allem der Rückraum hat unserem Spiel den Stempel aufgedrückt", meinte Mayer. Wieder einmal habe sein Team gezeigt, dass es auch nach Schwächephasen wieder zurückkommt. Mayer: "Wir haben nie aufgegeben. Und das macht uns so stark."

VfL: Schuller, Hassel (Tor), Kuffner-Mayr (8), Frank (5), Märkl, Schaaf, Apel (je 3), Deutschenbauer (2/1), Aust (1), Boesveld (1/1), Reisbach, Wieser.

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