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Versammlung

28.01.2015

Der teuerste Bulle kostet 48000 Euro

Elf Züchter aus dem Kreis Günzburg und fünf aus Neu-Ulm erhielten die neu geschaffene Plakette „Fleckvieh-Profi 2014“. Unser Bild zeigt, flankiert vom Verbandsvorsitzenden Georg Kraus (links) und Zuchtleiter Friedrich Wiedenmann (rechts) die Züchter (von links) Markus Schneider, Wiesenbach; Alfred Bissinger, Rieden; Franz Goßner, Günzburg; Margit Reiter, Kissendorf; Hans-Jürgen Dirr, Großkissendorf; Albert Maucher, Mindelzell; Bernhard Bohnacker, Burtenbach; Franz Unterholzner, Hagenried; Christian Schimpfle, Autenried; Christian Kirschenhofer, Anhofen. Es fehlen: Erich Landwehr, Gurrenhof; Johann Hofmayr, Roggenburg; Ferdinand Schäfer, Kadeltshofen; Franz Dirr, Pfaffenhofen; Michael Schneider, Biberach; Gebhard Lochbrunner, Ursberg.
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Elf Züchter aus dem Kreis Günzburg und fünf aus Neu-Ulm erhielten die neu geschaffene Plakette „Fleckvieh-Profi 2014“. Unser Bild zeigt, flankiert vom Verbandsvorsitzenden Georg Kraus (links) und Zuchtleiter Friedrich Wiedenmann (rechts) die Züchter (von links) Markus Schneider, Wiesenbach; Alfred Bissinger, Rieden; Franz Goßner, Günzburg; Margit Reiter, Kissendorf; Hans-Jürgen Dirr, Großkissendorf; Albert Maucher, Mindelzell; Bernhard Bohnacker, Burtenbach; Franz Unterholzner, Hagenried; Christian Schimpfle, Autenried; Christian Kirschenhofer, Anhofen. Es fehlen: Erich Landwehr, Gurrenhof; Johann Hofmayr, Roggenburg; Ferdinand Schäfer, Kadeltshofen; Franz Dirr, Pfaffenhofen; Michael Schneider, Biberach; Gebhard Lochbrunner, Ursberg.

Fleckviehzüchter ziehen in Oberwiesenbach positive Bilanz. Es gibt auch Sorgen

Viele positive Zahlen waren bei der Kreiszüchterversammlung im Gasthaus Konrad in Wiesenbach zu hören. So haben die Kühe im Bereich des Schwäbischen Fleckviehzuchtverbandes und des Milcherzeugerringes Wertingen ihre Leistung gesteigert. Der teuerste Zuchtbulle, der aus dem Kreis Günzburg stammt, brachte es auf 48000 Euro. Aber es gibt auch Sorgen wegen fallender Milchpreise.

Zur regionalen Versammlung des Zuchtverbands, des Milcherzeugerrings und des Landwirtschaftsamts in Wiesenbach waren etwa 80 Landwirte aus den Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm gekommen. Verbandsvorsitzender Georg Kraus, Deubach, zog in Sachen Zucht und Vermarktung zufrieden Bilanz. Dort habe sich das neue und zukunftsweisende System der Versteigerung von Kühen im freien Bewegungsablauf bestens bewährt. Dies habe zu einer Steigerung der Auftriebszahlen bei Auktionskühen geführt. Dieses Verfahren sei eine bayern- und deutschlandweite Premiere bei Milchkühen und habe große Beachtung in anderen Regionen gefunden. Als Wermutstropfen bezeichnete Kraus die Problematik der stark gesunkenen Milchpreise. Wegen der unsicheren Faktoren könne man keine Prognose über die weitere Entwicklung abgeben.

Aus dem Jahresbericht des Zuchtleiters des Verbandes und fachlichen Leiters des Milcherzeugerringes, Friedrich Wiedenmann, ging hervor, dass aufgrund einer konzentrierten Beratungsaktion im Verbandsgebiet der Herdbuchkuhbestand auf über 50 000 Kühe ausgedehnt und eine deutliche Leistungssteigerung um etwa 200 Kilogramm bei gleichzeitiger Steigerung der Fruchtbarkeits- und Gesundheitsmerkmale erreicht worden sei. Das sei ein Indiz für die optimalen Haltungsbedingungen und die Tierpflege in den Betrieben. „Sage und schreibe haben 15 Kühe im Zuchtgebiet die 100000 Kilogramm Lebensleistung überschritten“, freute sich Wiedenmann. Im Zuchtprogramm selbst sei von der Auswahl der züchterisch interessantesten Kühe bis zum Verkauf von hochwertigen Bullen ein langer Weg mit mehreren Selektionsstufen zu beschreiten. Das erkläre die deutlich gestiegenen Auktionspreise.

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Ernst Rödel stellte das EDV-gestützte Anpaarungsprogramm vor. Dies findet für jede Kuh unter Beachtung ihrer eigenen Stärken und Schwächen sowie ihrer Abstammung den idealsten Bullen als Anpaarungspartner heraus. Johann Schwarz sprach über das neue System im Versteigerungsablauf. Über die wichtigste Neuerung in der Milchleistungsprüfung referierte Teamleiter Hermann Rager-Kempter vom Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern (LKV).

Nach den vielen Fachinformationen zeigte Wiedenmann einen reichhaltigen Bilder-Rückblick über drei große Tierschauen 2014. Sowohl bei der 4. Bayerischen Jungzüchtertierschau als auch bei der Deutschen Fleckviehschau in Miesbach waren die Wertinger Züchter sehr erfolgreich.

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