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Günzburg

16.10.2020

Diana Damrau schwebt nun unsterblich durch das Weltall

Ein Asteroid ist nach der weltberühmten Günzburger Sopranistin Diana Damrau benannt worden.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Wie die Günzburger Starsopranistin Diana Damrau nun auch den Weltraum aufwertet und warum sie bei der OPUS Klassikverleihung vertreten ist.

Da staunte die Sängerin selbst und ihre Fangemeinde wunderte sich – denn für beide war es eine Überraschung. Mehr zufällig erfuhr der Günzburger Sopran-Weltstar von seiner Anwesenheit im Weltall.

Zum Stern am Opernhimmel hatte Diana Damrau es längst gebracht, seit Kurzem aber setzt sie zur Reise als Erdbegleiter durch die Unendlichkeit des Weltraums an, als Namensträgerin eines Asteroiden, eines Bruchstücks äonenweiter Grenzenlosigkeit in Form von rund 1.9 Kilometern mittleren Durchmessers, das mit 19,59 Kilometern pro Sekunde Orbital-Geschwindigkeit Raum und Zeit durchjagt.

Aseroid wurde vor 23 Jahren entdeckt

Am 3. September 1997 vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entdeckt, wurde der innere Hauptgürtelasteroid „(33034) Dianadamrau“ am 5. Februar 2020, so steht es beurkundet, „nach der deutschen Sopranistin und Kammersängerin Diana Damrau“ benannt. In der zugehörigen Widmung als „der Inbegriff der Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte“ beschrieben.

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Nach der aus Günzburg stammenden Opernsängerin Diana Damrau wurde nun ein Asteroid benannt.
Bild: Ulrich Wagner

Die 1971 in Günzburg geborene Sängerin gilt als eine der weltbesten Koloratursopranistinnen. Nach ihrem Bühnendebüt in der sanglich extrem schwierigen Partie als „Königin der Nacht“, steht sie seit mehr als 20 Jahren auf allen großen Opernbühnen der Welt, begeistert als leidenschaftliche Liedsängerin das Konzertpublikum, enthusiastisch gefeiert von Publikum und Kritik. Ihr sängerischer Glanz, verbundenen mit fulminant darstellerischen Fähigkeiten sind so weitreichend, dass nicht nur Rollen, sondern sogar eine eigene Oper für sie geschrieben wurde.

In der Welt ist Diana Damrau zu Hause - die Heimat ist Günzburg

All das tat und tut der Heimatverbundenheit – der heute mit Familie in Zürich lebenden Künstlerin – keinen Abbruch. In der Welt zu Hause, ist ihre Heimat Günzburg geblieben. Ort ihrer Kindheit und Jugend, der ersten Schritte ihres künstlerischen Werdegangs und Sitz einer treuen Fangemeinde, der in Kürze ein weiteres Ereignis mit ihrem weltweit gefeierten Idol geboten wird.

Nach der aus Günzburg stammenden Opernsängerin Diana Damrau wurde nun ein Asteroid benannt.
Bild: Ulrich Wagner

Für ihre CD-Einspielung von Richard Strauss’ „Vier letzte Lieder“ wurde die Günzburgerin in der Kategorie „Solistische Einspielung Gesang“ mit einem Preis für außergewöhnliche Leistungen in der klassischen Musik ausgezeichnet. Zusammen mit weiteren Preisträgern – unter anderem Anne-Sophie Mutter, Jonas Kaufmann, Elina Garanca, Rudolf Buchbinder – steht sie bei der Opus Klassikverleihung 2020 auf der Bühne des Konzerthauses Berlin. Die Veranstaltung, moderiert von Thomas Gottschalk, wird vom ZDF am Sonntag, 18. Oktober, ab 22.15 Uhr im Fernsehen übertragen. Des Weiteren wird Diana Damrau am 23. Oktober ab 23 Uhr in der ZDF-Sendung „Aspekte“ zu sehen und hören sein.

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