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Kultur

14.06.2018

Die Burgauer singen wieder

Wie hier bei der Schlossweihnacht gibt es jetzt wieder ein Rudelsingen.
Bild: Peter Wieser (Archiv)

Im Schlosshof findet nächste Woche wieder ein Rudelsingen statt. Was es damit auf sich hat und wie es damit weitergehen soll.

„Komm’ sing mr a weng“ – unter diesem Motto steht das Sommer-Rudelsingen zur Sonnwend, das am Freitag, 22. Juni, im Schlosshof in Burgau stattfindet. Eingeladen ist dazu jeder, der gerne mit anderen Menschen in geselliger Runde aus Herz und Seele singen möchte. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet bei schönem Wetter im Burgauer Schlosshof und bei Regen in der Kapuziner-Halle in Burgau statt. Auch für das leibliche Wohl, ist bestens gesorgt.

Passend zur Jahreszeit singen die Teilnehmer von beliebten Wander- und Volksliedern bis zum Bett im Kornfeld, von Reinhard Mai bis Udo Jürgens und mehr – für jedes Alter was allen gefällt, verspricht die Organisatorin Marianne Baldauf. Jeder kann mitsingen oder zuhören. Sängerische Erfahrung ist nicht nötig, wir singen ohne Noten und die Liedtexte werden ausgelegt. Zusammen mit Sänger- und Musikerfreunden werden Marianne Baldauf und ihre Schwester Anita in gewohnter Art und Weise für die musikalische Unterstützung der Sänger sorgen. Der Eintritt ist frei.

Entstanden ist das Rudelsingen nach dem Motto „Komm’ sing mr’ aweng“ erstmals beim historischen Fest im vergangenen Jahr. Die Kammeltaler Musiklehrerin hatte hierzu die Idee und lud zusammen mit ihrem Akkordeonorchester und rund 80 Sängern auf der Kirchplatzbühne zum gemeinsamen Singen ein. Mit mehr als 1000 Textheften, die kostenlos an die Besucher verteilt wurden, unterstützte die Stadt das Projekt. Alle drei Aufführungen der Rudelsänger hatten regen Zulauf und auch das gemeinsame Singen wurde vom Publikum gerne angenommen. Die etwa 80 Rudelsänger, die Marianne Baldauf für den Auftritt beim historischen Fest einlud, waren von der Idee so begeistert, dass sie um weitere gesellige Rudelsingtreffen baten.

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Für den Burgauer Kulturamtsleiter Stefan Siemons stand fest, dass das Rudelsingen in der Stadt einen festen Platz im Kulturleben einnehmen soll. Das „gemeinsame Singen“ werde das Kulturleben der Stadt, sowie die Zusammenarbeit der Vereine untereinander fördern.

Zur Teilnahme am Rudelsingen sind alle Sangesfreudigen angesprochen. „Insbesondere jene, die von sich sagen, nicht singen zu können“ betont Musiklehrerin Marianne Baldauf und ergänzt beruhigend: „Es werden keine schweren Lieder gesungen.“

Im Abstand von zwei Monaten ist das Rudelsingen für alle in der Kapuziner-Halle geplant – mit freiem Eintritt und kostenlosen Textheften. Für eine gemütliche Atmosphäre bei Essen und Getränken sorgt die Bewirtung der Kapuziner-Halle.

Jedes Rudelsingen wird auch unter einem bestimmten Motto stehen, so ist garantiert, dass immer wieder neue, verschiedene und passende Songs zusammengestellt werden. Auch die Publikums-Lieblingslieder sollen ihren festen Platz im Programm bekommen. (zg)

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