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Burgau

21.10.2016

Die Eisbären bitten zum Spektakel

Spaß am Spiel hatte Frederic Hermann bereits bei der Hallen-Eröffnung gegen die Augsburger Panther. Mit Biss möchte der Eisbären-Stürmer nun auch gegen Füssen antreten und die Außenseiterchance nutzen.
Bild: Ernst Mayer

Mit dem Hit gegen den Titelfavoriten startet Burgau in die Landesliga-Runde. Die Vorfreude unter den Spielern ist groß. Und ihre Außenseiterchance wollen sie nutzen.

Heute wird es ernst für die Burgauer Eisbären. Heute steigen die Markgräfler in die Punktrunde der Eishockey-Landesliga Süd-West ein. Und sie freuen sich mächtig auf diese Begegnung. Denn zum Auftakt kommt gleich der absolute Meisterschaftsfavorit in die neue Eishalle. Um 20 Uhr beginnt die Partie gegen den EV Füssen.

Der 16-malige deutsche Meister wurde schon Wochen vor Saisonbeginn mit Vorschusslorbeeren überhäuft. In den ersten vier Spielen wurden die Allgäuer ihrer Favoritenrolle auch vollauf gerecht. Nach vier Spieltagen steht der EVF an der Tabellenspitze der Landesliga Gruppe Süd-West. Allerdings fielen die Siege der Füssener bei weitem nicht so klar aus wie erwartet. Unter anderem der Burgauer Vereinschef Werner Gebauer hatte prophezeit, dass der Aufsteiger aus dem Allgäu wohl jede Begegnung überdeutlich gewinnen würde. Doch am vergangenen Freitag zum Beispiel gewann die Mannschaft „nur“ 3:0 gegen den EHC Königsbrunn.

Nicht so übermächtig wie befürchtet 

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Ganz so übermächtig wie allgemein befürchtet dominiert der EV Füssen die Landesliga-Gruppe also bislang nicht – trotz der Neuzugänge aus höheren Spielklassen. Neu beim EVF ist unter anderem Leopold Prantl. Der 26-jährige Verteidiger war in der Vergangenheit für den EV Regensburg in der Oberliga aktiv. Prantl ist ein Füssener Eigengewächs und kehrt nach seinem Studium an den heimischen Kobelhang zurück. Mit Nikolas Oppenberger verstärkt einer der besten Landesliga-Scorer der vergangenen Saison den EV Füssen. Oppenberger wechselte von den Kempten Sharks ins Oberallgäu. Der Angreifer erzielte im vergangenen Jahr 27 Tore und war darüber hinaus für 31 Torvorlagen verantwortlich.

Auch für ESV-Trainer Thore Knopf sind die Füssener der Topfavorit auf den Titel – und für heute Abend. Allerdings werden die Burgauer die Partie nicht schon vor dem Eröffnungsbully abschenken. Sie wollen ihren Fans im Publikum was bieten und sich selbst beweisen, dass sie richtig gut spielen können. Klar ist aber, dass die Eisbären eine konzentrierte Leistung abliefern müssen. Knopf stimmte sein Team in den vergangenen Wochen auf die Begegnung mit dem Topfavoriten ein. Der erst vor wenigen Wochen verpflichtete Coach studierte mit seiner Mannschaft verschiedene Systeme ein. Zur Philosophie des ehemaligen Oberligastürmers gehört ein geordneter Spielaufbau aus dem eigenen Drittel heraus. Außerdem soll ein gutes Überzahlspiel die Eisbären zum Erfolg führen.

Die Halle wird voll sein 

Mit der Unterstützung des Publikums in der neuen Eishalle könnte eine Überraschung durchaus möglich sein. Die ESV-Verantwortlichen um Vereinschef Gebauer gehen davon aus, dass die Halle gegen den EV Füssen – wie bereits beim Eröffnungsspiel der Halle gegen die Augsburger Panther – voll sein wird. Allein aus Füssen werden sich dem Vernehmen nach 300 Zuschauer auf den Weg an die Mindel machen. Auch der Vorverkauf in Burgau lief sehr gut. „Es gibt aber noch Tickets an der Abendkasse“, sagt Gebauer.

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