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Futsal-Landkreismeisterschaft Günzburg

22.12.2019

Die Favoriten haben im Landkreis Günzburg leichtes Spiel

„Wir sind weiter“ hieß es für die Kreisklasse-Kicker der SG Röfingen-Konzenberg.
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„Wir sind weiter“ hieß es für die Kreisklasse-Kicker der SG Röfingen-Konzenberg.
Bild: Ernst Mayer

Wer sich bei den Turnieren in Burgau und Günzburg für die Endrunde um die Landkreismeisterschaft qualifiziert. Turnierleiter Gerhard Weng sieht die Entwicklung der Besucherzahlen mit Sorge.

Das Starterfeld für das Turnier um den Futsal-Pokal der Sparkasse Günzburg-Krumbach ist komplett. Bei den Vorrunden in Burgau und Günzburg setzten sich die bereits im Vorfeld favorisierten Mannschaften von SG Röfingen-Konzenberg, VfR Jettingen, FC Günzburg und Türk GB Günzburg durch. Die weiteren vier Starter in der Endrunde sind Titelverteidiger SC Bubesheim, SpVgg Wiesenbach, Türkiyemspor Krumbach und SV Mindelzell. Der Sparkassen-Cup wird am Samstag, 28. Dezember, in der Rebayhalle in Günzburg ausgespielt. Die Auslosung der Vorrundengruppen erfolgt an diesem Montag, 23. Dezember.

Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung

Trotz des kleinen Teilnehmerfeldes mit lediglich sechs Mannschaften wollten immerhin 230 Fans das Turnier in Burgau sehen. Sie erlebten am Freitag zwei souveräne Tagessieger. Die SG Röfingen-Konzenberg durfte sich einmal mehr auf die herausragenden Qualitäten von Tibor Petrik und Fisnik Lloqanaj stützen. Die Asse erzielten 16 der 24 Turnier-Treffer ihres Teams. Ein Offensiv-Feuerwerk zündeten auch die Fußballer des VfR Jettingen. Sie schafften in drei Partien 21 Tore und ließen im Entscheidungsspiel der bis dahin unerwartet starken SpVgg Gundremmingen keine Chance. Während sich das sportliche Niveau in Burgau laut Turnierleiter Gerhard Weng absolut „im grünen Bereich“ bewegte, kassierte der Röfinger Alexander Kränzle wegen Schiedsrichterbeleidigung die erste Rote Karte im diesjährigen Verlauf der Titelkämpfe.

Starke Lokalmatadore, gute Schiedsrichter

In Günzburg präsentierten sich am Samstag vor allem die beiden Lokalmatadore FC und Türk GB sehr spielstark. Überhaupt sahen die 300 Besucher in der Rebayhalle das sportlich attraktivste Vorrunden-Turnier. Bereits in der Gruppenphase gab es ein paar heiße Duelle. Die beste Partie aller Qualifikationen zeigten dann im ersten Entscheidungsspiel der VfL Großkötz und Türk GB Günzburg. Zum sportlich hohen Wert dieser Begegnung trugen auch die beiden jungen Schiedsrichter Moritz Simnacher und Daniel Weber teil. „Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte Weng die Unparteiischen.

Die Favoriten haben im Landkreis Günzburg leichtes Spiel

Zuschauerzuspruch "teilweise drastisch rückläufig"

Zusammenfassend sprach Weng nach den vier Qualifikationsturnieren von einem Appetitanreger für die Endrunde. „Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr“, bemerkte der Funktionär. Als Stimmungsdämpfer wirkte sich für ihn allerdings die in seinen Worten „teilweise drastisch rückläufige Zuschauerresonanz“ aus. Die Ursachen sind nach seiner Einschätzung vermutlich in der Reform der Hallen-Organisation zu suchen.

Für das Finalturnier um den Sparkassen-Cup hofft Weng nun freilich auf erheblich besseren Zuspruch. „Ich sehe für die Veranstaltung ein attraktives, hochklassiges Teilnehmerfeld“, sagte der Turnierleiter.

Lesen Sie auch den Kommentar von Jan Kubica: Gebt den Fans einen Futsal-Feiertag!

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