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A8

27.02.2018

Die Gefahr ist auf der Autobahn allgegenwärtig

Auf der A8 ist zu jeder Zeit viel los.
Bild: Bernhard Weizenegger

Der Chef der Autobahnpolizei Günzburg spricht über Unachtsamkeiten von Fahrern und die wichtige Eigensicherung bei Unfallhelfern.

Unfälle wie diese machen auch den Chef der Autobahnpolizei Günzburg, Werner Schedel, betroffen. Am Rosenmontag war ein Lastwagen auf der A5 in der Nähe des Kreuzes Walldorf in ein Stauende gefahren, mehrere Menschen starben. Und am frühen Sonntag kamen zwei Männer auf der A70 bei Schweinfurt ums Leben, als sie an einer Unfallstelle helfen wollten. Bei solchen Berichten fühlt sich Schedel auch an Tragödien im eigenen Zuständigkeitsbereich erinnert.

Bei vielen Kollisionen spielt nach der Erfahrung des Ersten Polizeihauptkommissars Ablenkung eine große Rolle, vor allem durch das Handy. Er und seine Kollegen beobachten gerade auch beim Blick in die Führerhäuser von Lastwagen immer wieder, dass die Fahrer ihr Smartphone benutzen. Hinzu kommen der Griff zur Kaffeekanne oder zur Brotzeitbox, mitunter steht gar ein Fernseher auf dem Armaturenbrett. Nach vielen Stunden Fahrt sei vieles menschlich verständlich, sagt Schedel, aber die Folgen können verheerend sein. Auch bei den Unfällen am Wochenende auf der A8 könnte für die Berichte eine Blaupause benutzt werden, auf der eine Ursache steht: Unachtsamkeit.

Gedankenlosigkeit kann ebenfalls zu Unfällen führen, wie ein nicht eingeschaltetes Licht bei schlechten Sichtverhältnissen, zu geringer Abstand oder Fahrzeuge, die konsequent nur die Mittelspur benutzen und so zum Hindernis werden.

Viele Unfallstellen sind nicht richtig abgesichert

Hinzu kommt, dass viele Unfallstellen nicht richtig abgesichert sind, Fahrzeuge mitunter nur mit eingeschaltetem Warnblinker auf dem Standstreifen stehen – wenn überhaupt. Auch laufen dann oft Menschen ganz ohne Warnweste am Fahrbahnrand. Wie auf der A70 sollte man auf keinen Fall versuchen, einfach die Straße zu überqueren, um dort jemandem zu helfen, warnt Schedel. Er rät, auf jeden Fall den Notruf zu wählen, auf dem Standstreifen mit Warnblinker zu halten, sich die Warnweste anzuziehen und mit Warndreieck vor dem Körper, möglichst hinter der Schutzplanke, dem Verkehr entgegenzugehen und zu signalisieren, dass er stoppen soll. Erst wenn die Fahrzeuge stehen, könne man jemandem helfen, der etwa in einem defekten Wagen auf der Überholspur Hilfe braucht. Die Eigensicherung gehe immer vor. Wer sich selbst aus einem verunglückten Wagen etwa auf der Überholspur befreien will, begibt sich immer in Gefahr. Am ehesten könne man versuchen, zwischen die Leitplanken oder auf den Mitteltrog zu gehen.

Es gibt aber auch Gutes zu sagen, betont er. Ein generell schlechter Zustand von (ausländischen) Fahrzeugen auf der A8 ist ihm nicht bekannt, ebenso wenig gezielt ausgeschaltete Notbremssysteme bei Lkw. Die Kriminalität auf Park- und Rastplätzen sei nicht signifikant hoch – und viele Fahrer hielten sich durchaus an die Verkehrsregeln.

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27.02.2018

Das Problem sind vorallem die Mittelspur Blockierer und die die dann 5 K/mh schneller Fahrenden Blockierer die meinen Sie müssen jetzt den anderen Blockierer der 100 Fährt mit 105 überholen dann kommt der Rücksichtslose Busfahrer der meint er könne gleich mitziehen usw... Tja und dann kommt der ganz wichtige in einem Porsche, MB, BMW oder Audi der meint, dann alle die jetzt versuchen auf der Linken Spur dem Aktuell ehemaliegen Mittelspur Blockierer zu folgen, alle mit der Lichthupe wegblinken zu können. So sieht das Tägliche ware Leben auf der A8 aus und was tut die Polizei ? gegen die Mittelspur Blockierer ?

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