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Günzburg

23.03.2020

Die Günzburger Steigtechnik investiert am Standort Günzburg

Blick auf das Gewerbegebiet Donauried mit der Günzburger Steigtechnik.
Bild: Bernhard Weizenegger

Eine weitere Produktionshalle und ein Parkplatz sollen entstehen. Was sich dadurch verbessern wird.

Ferdinand Munk ist stolz auf seine Firma, die Günzburger Steigtechnik, und freut sich über das geplante neue Produktionsgebäude. 350 Menschen sind in dem Familienunternehmen angestellt. Ob es durch den Neubau mehr werden, lässt sich jetzt noch nicht abschätzen. Aber: Wir stellen ständig neue Menschen ein“, sagt Ferdinand Munk zufrieden. Der 58-Jährige möchte das riesige, 18 Hallen umfassende Firmengelände im Donauried erweitern. Eine neue Produktionsstätte sowie ein neuer Parkplatz sollen entstehen.

Effizienter und nachhaltiger arbeiten

70 Meter lang und genauso breit soll die neue Halle werden, die im westlichen Bereich des Geländes gebaut werden soll. Aluminiumleitern sollen dort von 20 Mitarbeitern im Zweischichtbetrieb hergestellt werden, der Neubau dient aber auch optimierten Arbeitsabläufen innerhalb der Produktion. „Es sind weniger Wege nötig. Dadurch können wir effizienter und nachhaltiger arbeiten“, sagt Munk.

Laut Bebauungsplan dürfen Gebäude nur im Ausnahmefall die zulässigen neun Meter Höhe überschreiten. Diese Notwendigkeit – die neue Produktionsstätte soll zehn Meter hoch sein – ergebe sich aus produktionsspezifischen Gründen. In einem seitlichen Anbau werden für die Mitarbeiter Umkleide- und Sozialflächen eingerichtet. Wegen des Schallschutzes und der zentralen Unterbringung der Sozialräume soll dieser Teil aus drei statt der im Bebauungsplan maximal zwei zugelassenen Vollgeschosse bestehen.

Die Günzburger Steigtechnik investiert am Standort Günzburg

Günzburger Bauauschuss hatte nichts einzuwenden

Der Günzburger Bauausschuss hatte nichts gegen die Befreiungen einzuwenden. „Es ist eine schlüssige und nachvollziehbare Planung“, fasste es SPD-Stadträtin Simone Riemenschneider-Blatter zusammen. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig sah diese Weiterentwicklung als Standortsicherung für ein erfolgreiches Günzburger Unternehmen. Bei der Wahl des Standorts und der Gestaltung der Halle sei darauf geachtet worden, dass eine spätere Erweiterung in Richtung Süden möglich ist – und zwar, ohne den nun optimierten Materialfluss zu unterbrechen.

Durch die neue Halle fallen allerdings einige Parkplätze weg. Deshalb werden westlich des Neubaus 200 neue Stellplätze geschaffen. Die Zufahrt zur neuen Halle und zum ebenfalls neuen Parkplatz wird über die Riedstraße erfolgen. Die bestehende neun Meter breite Ausfahrt soll deshalb auf 14,5 Meter vergrößert und in diesem Zuge auf drei Fahrspuren – eine Einfahrt und zwei Ausfahrten – erweitert werden. „Das hat mit Sicherheitsgründen zu tun“, sagt Munk über diese Maßnahme. Diese bedarf allerdings der Zustimmung des Staatlichen Bauamtes Krumbach. Sobald diese vorliegt, kann die Baugenehmigung erteilt werden.

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