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Handball-Bayernliga

08.11.2019

Die Günzburger im Rennen um die Sonnenseite

Gemeinsam gewinnen, gemeinsam verlieren: Für die Brüder Jakob und Niko Hermann gilt das im Günzburger Team noch mehr als für die meisten anderen Spieler. Übrigens: Jakob Hermann hatte am Dienstag Geburtstag. Schon allein deshalb sind die Günzburger zu einer starken Vorstellung aufgerufen. Nichts soll den Anlass zum Feiern trüben.
Bild: Ernst Mayer

Beim Schlusslicht sind die VfL-Handballer klar favorisiert. Warum sie trotzdem besonders gut aufpassen müssen.

Es gibt im Mannschaftssport Begegnungen, in denen du nur verlieren kannst. Auftritte von Spitzenteams bei Laternenträgern sind Musterbeispiele dafür. Vor einer solchen Aufgabe stehen die Bayernliga-Handballer des VfL Günzburg: Am Samstag, 9. November, gastieren sie ab 17 Uhr beim TuS Fürstenfeldbruck II.

Aufsteiger steht noch ohne Punkt da

Die sogenannten Panther aus Fürstenfeldbruck sind seit dem Drittliga-Abstieg des TSV Friedberg vor einigen Jahren das erfolgreichste südbayerische Handball-Team. Ein zwingender Faktor, um längerfristig ohne größere Zukäufe aus dem Ausland im unteren Profibereich mitzuspielen, ist eine erfolgreiche zweite Mannschaft. Anders als der VfL haben es die Panther schon vor Jahren geschafft, ein Perspektivteam in der Landesliga zu etablieren. Talente aus der eigenen Jugend können hier mit Hilfe altgedienter Drittligaspieler Erfahrung sammeln, sich an die Härte des Männerhandballs gewöhnen und so langsam zu einer echten Verstärkung für die Erste reifen. In der Bayernliga allerdings ist der Aufsteiger noch nicht ganz angekommen. Aktuell trägt FFB II ohne gewonnenen Punkt die rote Laterne der Liga.

Die meisten Weinroten kennen diese Situation allzu gut, schrammten sie doch selbst vor zweieinhalb Jahren haarscharf am Abstieg vorbei. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Aktuell befinden sich die Spieler um Jakob Herrmann mitten im engsten Rennen um die Sonnenseite der Tabelle seit einigen Jahren. Mit dem Sieg gegen Rimpar vergangene Woche wurde der Anschluss nach oben geschafft. Selbstzufriedenheit hat sich allerdings mitnichten an der Donau breit gemacht.

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Obschon einige erfreuliche Entwicklungen nun endlich einschlagen, sieht Trainer Gábor Czakó vor allem im Angriff noch Verbesserungsbedarf. Hier lag auch in dieser Trainingswoche wieder der Fokus. Die Weinroten wollen verinnerlichen, dass schon der Hauch von Überheblichkeit ein sicherer Garant für einen massiven Leistungseinbruch und damit für eine Niederlage sein könnte. Insbesondere bei diesem Spiel würden sich die Weinroten damit schmerzhaft ins eigene Fleisch schneiden.

Liga ausgeglichener als je zuvor

Czakó wird nicht müde, seine Spieler von der Gefährlichkeit der Ausgangslage zu warnen. Die Ergebnisse dieser Runde beweisen, dass die Liga ausgeglichener ist als je zuvor. Die Gastgeber werden alles in die Waagschale werfen, um vor heimischem Publikum die ersten Punkte zu holen. (zg)

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